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  1. Addict

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    Ich möchte ca. 5-10 kg abnehmen und das natürlich dauerhaft, weshalb Abnehmdrinks o. Ä. nicht in Frage kommen.
    Ich fühle mich aber von all den verschiedenen Diäten, die ich gefunden habe, nur erschlagen. Und kenne mich mit Ernährung auch viel zu wenig aus, muss ich gestehen.

    Meine bisherigen Ernährungsgewohnheiten kennzeichnen sich vor allem hierdurch:
    - Ich esse wenig bis fast kein Fleisch (meist nur auswärts, ich bereite es nicht gerne zu); Wurst auf dem Brot allerdings schon.
    - Ich esse oft Nudeln und Brot und kann es mir nicht vorstellen, auf Kohlenhydrate zu verzichten. Je mehr ich auf Kohlenhydrate verzichte, desto eher bekomme ich Heißhungerattacken.
    - Ich trinke meist Saftschorlen (nur Wasser mag ich nicht so :/ )

    Ich fühle mich von den vielen Infos ganz erschlagen und merke auch, dass ich mich mit Lebensmitteln viel zu wenig auskenne. Ich möchte Zucker reduzieren und natürlich auf Fett verzichten. Aber welche Lebensmittel haben denn überhaupt viel Zucker? Ich war letztens ganz überrascht, dass Bananen anscheinend total viel Zucker haben?!
    Wollen wir mal Lebensmittel sammeln, die viel Zucker haben (ergo auf die ich eher verzichten sollte) und welche, die sich gut zum Abnehmen eignen? Vielleicht in Kategorien?
    Ach und ich hab tausende Klein-Klein-Fragen. Ich mag Avocado sehr gerne und sie sättigen mich gut. Aber sind die zu fetthaltig?
    Was könnnt ihr bzgl. Brot empfehlen? Ich esse eigentlich nie klassisches Weißbrot, sondern oft Vollkornbrot, aber mag z. B. auch "Kartoffelbrot" recht gerne.
    Lohnt sich der Umstieg auf Vollkornnudeln statt normalem Hartweizen? Ich mag die irgendwie gar nicht
    Sind Eier gut oder schlecht?

    Welche leicht umsetzbaren Tipps habt ihr sonst noch? (Für mich machen nur Dinge, Tipps, Rezepte Sinn, die einfach sind und für die man keine besonderen Zutaten braucht...).

    Danke euch!

  2. Fresher

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    AW: Suche Abnehm-/Diättipps

    Von allem etwas, zB zwischen 8 Uhr morgens und 8 Uhr abends.
    Kräutertee statt Saft oder eben Wasser. Gewöhnst du dich schon dran.
    Täglich mind 30min am Stück zügig spazieren gehen.
    Insgesamt jede Essensportion etwas kleiner machen.

    Disziplin und Durchhaltvermögen.
    Viel Erfolg!!!

  3. Ureinwohnerin

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    Sport! Und mal schauen, wie groß die Portionen sind, die man so isst und wieviel Kalorien man da zu sich nimmt (ich hab mir ne App runtergeladen und mal ne Weile Portionen gewogen und Kalorien gezählt). Ich bin auch ein totaler Kohlenhydratejunkie und würd da nie drauf verzichten wollen, aber ich hab einfach Portionen gegessen, die viel zu groß waren.
    don't let the salt get in your wound.
    don't let the ghost get in your heart.


  4. Ureinwohnerin

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    AW: Suche Abnehm-/Diättipps

    Mir hat geholfen, bewusster zu essen (vor allem nicht mehr aus Langeweile oder Frust) und aufzuhören wenn ich satt bin. Lebensmittelgruppen eingeschränkt hab ich nicht. Also ok, bisschen weniger Süßigkeiten, aber auch die hab ich noch regelmäßig gegessen. Und ja, regelmäßige Bewegung.

    Die beste Diät ist die, die für einen funktioniert. Dieses ganze „Welche Diät ist die beste?“-Bla ist totaler Quark, wenn genau die Diät Dir nicht liegt.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass für mich langsam abnehmen am besten funktioniert, weil ich das Gewicht dann auch problemlos weiter halten kann, wenn es gerade mal nicht gut läuft. Ich hab zb auch Jahreszeiten, in denen es besser läuft und Jahreszeiten, in denen es schlechter läuft. Aber wie gesagt, das musst Du für Dich selbst rausfinden.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  5. Urgestein

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    AW: Suche Abnehm-/Diättipps

    Vorab, ich habe in meinem Leben noch keine Diät gemacht, aber gerade aus dem direkten Verwandtenkreis einige Negativbeispiele. Ich glaube, mich mit Ernährung ganz gut auszukennen (auch beruflich bedingt).

    Meiner Ansicht nach ist eine richtige Diät der falsche Weg, weil du dir den Grundumsatz wegdiätest und so nur noch schneller zunimmst. Ich würde zunächst versuchen, den Kalorienbedarf zu erhöhen, also mehr Bewegung, Sport wenn möglich, aber vor allem Alltagsbewegung. Hast du ein iPhone oder so eine Uhr, die Bewegung trackt? Schau, wie viele Schritte zu machst und wie viele Etagen du läufst (zeigt das iPhone mit an) und versuche, beides dauerhaft zu erhöhen.

    Zur Ernährung: vom Fettsparen ist man doch inzwischen eigentlich weg, besonders gute Fette wie die aus bspw Avocado. Meiden sollte man Transfette (gehärtete Fette). Tierische Fette in Maßen (scheint aber ja eh nicht so dein Problem zu sein, wobei Wurst viel Fett und oft auch versteckten Zucker enthält, je nachdem, was du da isst).
    Meiner Ansicht nach kommt Übergewicht meist vom Verzehr von zu viel prozessierten Nahrungsmitteln. Sie sind schnell zubereitet, enthalten aber (oft) wenig hochwertige Nährstoffe, sind oft zu fettig usw. Außerdem verbraucht man selber natürlich keine Kalorien dabei, ne TK-Pizza in den Ofen zu schieben. Mache ich meine Pizza selber, stehe ich dafür ne Stunde in der Küche (und verbrauche ein bisschen Energie) und sie hat nur halb so viele Kalorien. Ins Extrem gedacht: müssten wir unser Essen selbst anbauen und von null selbst kümmern, wäre (fast?) keiner übergewichtig. Ist natürlich keine Option, aber sehr wohl kann man schauen, dass man möglichst wenig prozessierte Nahrungsmittel kauft und viel selbst macht. Da weiß man dann auch, was da so drin ist.

    Wichtig finde ich auch den Hinweis mit der Portionsgröße. Das ist Gewöhnungssache, bei Bedarf kann man sich da auch selbst austricksen. Kleinere Teller nehmen, die macht man automatisch nicht so voll. Vor dem Essen ein Glas Wasser trinken, macht schon mal satt. Die Energiedichte des Essens senken, indem man viel Gemüse reinmischt und/oder eine Salat auf den Teller packt, der auch schon wieder 1/3 des Platzes auf dem Teller einnimmt (ergo weniger Platz für die Hauptmahlzeit, aber Achtung beim Dressing).

    Die Saftschorlen würde ich mir auch abgewöhnen (schon aus Liebe zu meinen Zähnen), einfach immer weiter verdünnen, das ist auch eine Gewöhnungssache. Ich trinke nur noch Wasser und Tee, selten mal und dann bewusst ein Glas Saft oder unterwegs mal ne Cola.

    Bei Süßigkeiten tatsächlich mal einen Blick auf die Kalorien werfen, das zügelt den Appetit oft ganz schnell. Überlegen, ob einen der kurze Spaß die 500kcal Wert sind... Für Chips gilt das gleiche.

    An sowas wie Bananen würde ich mich nicht aufhängen. Ich glaub nicht, dass ne Banane dann und wann schon mal jemanden zum Übergewicht gebracht hat. Aber ja, Bananen enthalten viel Zucker, vor allem, wenn sie schon sehr reif sind. Vorher enthalten sie auch viel Stärke (die auch verdaut werden kann, aber langsamer), das Verhältnis wandelt sich von 9:1 zu 1:9 (Stärke:Zucker) während des Reifungsprozesses.

  6. Addict

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    Zitat Zitat von cici Beitrag anzeigen
    Von allem etwas, zB zwischen 8 Uhr morgens und 8 Uhr abends.
    Kräutertee statt Saft oder eben Wasser. Gewöhnst du dich schon dran.
    Täglich mind 30min am Stück zügig spazieren gehen.
    Insgesamt jede Essensportion etwas kleiner machen.

    Disziplin und Durchhaltvermögen.
    Viel Erfolg!!!
    Was hat es mit den Uhrzeiten auf sich?
    Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich relativ unregelmäßige Arbeitszeiten habe und deshalb auch unregelmäßig schlafe und esse.
    Und naja, also es ist jetzt nicht so, dass ich stark übergewichtig bin und deshalb um jeden Preis abnehmen. Lapidare Sätze wie "gewöhnste dich schon dran" helfen mir jetzt ehrlich gesagt nicht wirklich weiter.
    Mir ist es insgesamt wichtiger, genügend Flüssigkeit zu mir zu nehmen (in Form von relativ verdünnten Saftschorlen) als insgesamt zu wenig zu trinken und dann daraus resultierend Kopfschmerzen zu bekommen o. ä.

    An den Portionsgrößen liegt es in meinem Fall tatsächlich auch nicht so richtig. Ich esse nie viel auf einmal, dafür häufiger .
    (3 Mazhlzeiten am Tag würden mir beispielsweise nie und nimmer reichen. Ich gehe aber beispielsweise nicht gerne ins Restaurant, weil ich z.B. meist nur die halbe Pizza schaffe und es mir dann peinlich ist, so viel zurückzugeben oder das mitnehmen zu müssen. Eigentlich gehe ich nur mit, wenn ich weiß, dass jemand dabei ist, der eine Portion mit mir teilt).
    Manchmal frage ich mich, aber ob ich so zwischendurch Durst mit Hunger verwechsle. Hm.


    Danke auf jeden Fall für die guten Wünsche!

  7. Addict

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    Zitat Zitat von poppyred Beitrag anzeigen
    Mir hat geholfen, bewusster zu essen (vor allem nicht mehr aus Langeweile oder Frust) und aufzuhören wenn ich satt bin. Lebensmittelgruppen eingeschränkt hab ich nicht. Also ok, bisschen weniger Süßigkeiten, aber auch die hab ich noch regelmäßig gegessen. Und ja, regelmäßige Bewegung.

    Die beste Diät ist die, die für einen funktioniert. Dieses ganze „Welche Diät ist die beste?“-Bla ist totaler Quark, wenn genau die Diät Dir nicht liegt.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass für mich langsam abnehmen am besten funktioniert, weil ich das Gewicht dann auch problemlos weiter halten kann, wenn es gerade mal nicht gut läuft. Ich hab zb auch Jahreszeiten, in denen es besser läuft und Jahreszeiten, in denen es schlechter läuft. Aber wie gesagt, das musst Du für Dich selbst rausfinden.

    Wie ist das bei dir mit den Jahreszeiten?

  8. Addict

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    Zitat Zitat von eskobar_w Beitrag anzeigen
    Sport! Und mal schauen, wie groß die Portionen sind, die man so isst und wieviel Kalorien man da zu sich nimmt (ich hab mir ne App runtergeladen und mal ne Weile Portionen gewogen und Kalorien gezählt). Ich bin auch ein totaler Kohlenhydratejunkie und würd da nie drauf verzichten wollen, aber ich hab einfach Portionen gegessen, die viel zu groß waren.
    Hm, Kalorieren zählen möchte ich eigentlich gar nicht anfangen :/ Hmpf.
    Inwiefern hast du die Portionsgrößen dann verändert? Einfach insgesamt kleiner oder "nur" weniger Nudeln bzw. Kohlenhydrate?

  9. Addict

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    Zitat Zitat von Ion Beitrag anzeigen
    Vorab, ich habe in meinem Leben noch keine Diät gemacht, aber gerade aus dem direkten Verwandtenkreis einige Negativbeispiele. Ich glaube, mich mit Ernährung ganz gut auszukennen (auch beruflich bedingt).

    Meiner Ansicht nach ist eine richtige Diät der falsche Weg, weil du dir den Grundumsatz wegdiätest und so nur noch schneller zunimmst. Ich würde zunächst versuchen, den Kalorienbedarf zu erhöhen, also mehr Bewegung, Sport wenn möglich, aber vor allem Alltagsbewegung. Hast du ein iPhone oder so eine Uhr, die Bewegung trackt? Schau, wie viele Schritte zu machst und wie viele Etagen du läufst (zeigt das iPhone mit an) und versuche, beides dauerhaft zu erhöhen.

    Zur Ernährung: vom Fettsparen ist man doch inzwischen eigentlich weg, besonders gute Fette wie die aus bspw Avocado. Meiden sollte man Transfette (gehärtete Fette). Tierische Fette in Maßen (scheint aber ja eh nicht so dein Problem zu sein, wobei Wurst viel Fett und oft auch versteckten Zucker enthält, je nachdem, was du da isst).
    Meiner Ansicht nach kommt Übergewicht meist vom Verzehr von zu viel prozessierten Nahrungsmitteln. Sie sind schnell zubereitet, enthalten aber (oft) wenig hochwertige Nährstoffe, sind oft zu fettig usw. Außerdem verbraucht man selber natürlich keine Kalorien dabei, ne TK-Pizza in den Ofen zu schieben. Mache ich meine Pizza selber, stehe ich dafür ne Stunde in der Küche (und verbrauche ein bisschen Energie) und sie hat nur halb so viele Kalorien. Ins Extrem gedacht: müssten wir unser Essen selbst anbauen und von null selbst kümmern, wäre (fast?) keiner übergewichtig. Ist natürlich keine Option, aber sehr wohl kann man schauen, dass man möglichst wenig prozessierte Nahrungsmittel kauft und viel selbst macht. Da weiß man dann auch, was da so drin ist.

    Wichtig finde ich auch den Hinweis mit der Portionsgröße. Das ist Gewöhnungssache, bei Bedarf kann man sich da auch selbst austricksen. Kleinere Teller nehmen, die macht man automatisch nicht so voll. Vor dem Essen ein Glas Wasser trinken, macht schon mal satt. Die Energiedichte des Essens senken, indem man viel Gemüse reinmischt und/oder eine Salat auf den Teller packt, der auch schon wieder 1/3 des Platzes auf dem Teller einnimmt (ergo weniger Platz für die Hauptmahlzeit, aber Achtung beim Dressing).

    Die Saftschorlen würde ich mir auch abgewöhnen (schon aus Liebe zu meinen Zähnen), einfach immer weiter verdünnen, das ist auch eine Gewöhnungssache. Ich trinke nur noch Wasser und Tee, selten mal und dann bewusst ein Glas Saft oder unterwegs mal ne Cola.

    Bei Süßigkeiten tatsächlich mal einen Blick auf die Kalorien werfen, das zügelt den Appetit oft ganz schnell. Überlegen, ob einen der kurze Spaß die 500kcal Wert sind... Für Chips gilt das gleiche.

    An sowas wie Bananen würde ich mich nicht aufhängen. Ich glaub nicht, dass ne Banane dann und wann schon mal jemanden zum Übergewicht gebracht hat. Aber ja, Bananen enthalten viel Zucker, vor allem, wenn sie schon sehr reif sind. Vorher enthalten sie auch viel Stärke (die auch verdaut werden kann, aber langsamer), das Verhältnis wandelt sich von 9:1 zu 1:9 (Stärke:Zucker) während des Reifungsprozesses.

    Danke für die ausführliche Antwort!
    Also wie gesagt, eigentlich möchte ich gar nicht wirklich eine Diät machen... Wenn, dann soll es eine dauerhafte Umstellung sein und ich möchte mich eben auch grundsätzlich gesund/gesünder ernähren (z. B. weniger Zucker) und nicht irgendwelche Shakes o. Ä.

    Schritt-Tracker habe ich leider nicht. Grundsätzlich habe ich wahrscheinlich schon zu wenig Alltagsbewegung. Aber ich muss mit dem Auto zur Arbeit fahren (Überland) und mir fällt keine einzige Treppe in meinem Alltag ein. Wenn, dann ist das schon die Ausnahme in einem Amt oder so.

    Hast du zufällig einen Link zur Unterscheidung von guten Fetten und Transfetten bzw. gehärteteten Fetten?
    Und ja, an den prozessierten Nahrungsmitteln ist sicher etwas dran. Ich mache mir z.B. oft ein Kräuterbaguette aus der Kühltheke oder so.
    Ich arbeite allerdings sehr viel und habe abends meist nicht den Nerv, mich noch länger als 20-30 min in die Küche zu stellen. Und meist komme ich auch ausgehungert an, d.h. erst in einer Stunde das Essen fertig zu haben, führt dann auch eher zum snacken. Oh man.

  10. Ureinwohnerin

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    Zitat Zitat von Aida Beitrag anzeigen
    Hm, Kalorieren zählen möchte ich eigentlich gar nicht anfangen :/ Hmpf.
    Inwiefern hast du die Portionsgrößen dann verändert? Einfach insgesamt kleiner oder "nur" weniger Nudeln bzw. Kohlenhydrate?
    Insgesamt kleiner und ja, gegebenenfalls eben mehr Gemüse.
    Ich hab nicht lang Kalorien gezählt und auch nicht sklavisch, aber wollte es ungefähr wissen um eben auf ein Kaloriendefizit zu kommen.

    Schau mal hier zu gesunden Fettquellen
    Gesunde Fette - Liste mit Lebensmitteln und Tabelle
    don't let the salt get in your wound.
    don't let the ghost get in your heart.


  11. Ureinwohnerin

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    Zitat Zitat von Aida Beitrag anzeigen
    Wie ist das bei dir mit den Jahreszeiten?
    Ich hab...hm, ich weiß nicht, ob ich es wirklich Sommerdepressionen nennen würde, aber auf jeden Fall große Schwierigkeiten im Sommer und da fall ich dann häufig in emotionales Essen zurück und das dauert dann meistens bis zum Jahresende. Ich finde, dass ich es damit schwer genug hab und akzeptiere deshalb, dass ich nur in der ersten Jahreshälfte abnehme (seitdem ich so denke halte ich das Gewicht dann auch immer ungefähr, statt in der zweiten Jahreshälfte alles wieder zuzunehmen). Ich könnte mich stattdessen auch quälen, aber das ist es mir nicht wert. Für mich ist es wichtiger, nachsichtig mit mir umzugehen, auch wenn es dann länger dauert, weil ich weiß, dass das für mich besser funktioniert und nachhaltiger ist.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  12. Addict

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    Ok, danke!

  13. Urgestein

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    Aida, hast du die Möglichkeit, einzufrieren? Du könntest dir doch ein paar Sachen vorkochen und einfrieren, damit es manchmal einfach schnell geht. Ich koche zB gern Currys, da kann man schön variieren (Huhn, vegetarisch, Tofu, Kartoffel...), es ist immer super viel Gemüse drin und lecker oder „gute“ Fertiggerichte wie die von Frosta ohne Zusatzsstoffe nehmen. Und du könntest dir eine Liste machen an gesunden, aber auch schnellen Sachen zum Kochen? Damit man nicht immer wieder neu nachdenken muss, was man kochen könnte...
    zum snacken mag ich gern Walnüsse (andere Nüsse gehen natürlich genauso, ich mag Walnüsse gern). Die machen gut satt. Sind natürlich nicht kalorienarm, aber eben gesunde, gute Kalorien.

  14. Alter Hase

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    Kalorien zählen! Dh aber auch, das du alles abwiegen solltest. Man wundert sich wirklich, was da so zusammen kommt. Wenn du 7000 kcal eingespart hast, hast du 1kg abgenommen.

    Sich keine Lebensmittel verbieten. Natürlich sollte man keine 3 Tafeln Schokolade essen, aber jeden Tag was süßes ist schon drin oder was sonst "verboten ist.

    Nudeln oder Brot sind auch kein Problem. Du solltest die Gerichte allerdings mit viel Gemüse "strecken", das macht mehr und länger satt. Und spart dann auch Kalorien, weil Gemüse nicht viel hat.

    Eiweißreiche Produkte essen. Hält auch länger satt.

    Sich Zeit lassen und lieber langsam die Ernährung umstellen. Du hast ja auch nicht von heute auf morgen zugenommen.
    Manchmal in der Nacht denk ich, ich sollte lieber fliehen vor dir, solang ich es noch kann
    Doch rufst du nach mir, bin ich bereit dir blind zu folgen, selbst zur Hölle würd ich fahren mit dir
    Manchmal in der Nacht gäb ich mein Leben her, für einen Augenblick, in dem ich ganz dir gehör
    Manchmal in der Nacht möcht ich so sein, wie du mich haben willst und wenn ich mich selber zerstör
    Ich hör eine Stimme, die mich ruft, ich spür eine Sehnsucht, die mich sucht



  15. Addict

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    Um so berühmte 5-8 Kilo abzunehmen, hat mir leider doch meist eine Diät geholfen. Anders hab ich es bei runterbekommen.
    Einmal Weight Wachters, aber nur online. Das hab ich so 7 Monate gemacht. Kalorien zählen war ich zu faul, bzw auch immer alles einzeln rauszusuchen usw. Das hab ich nach der Geburt irgendwann mal wieder für 4 Wochen gemacht, um mir wieder klar zu werden, dass ich zuviel esse. Das hat mich dann erschrocken, ich hatte einfach weniger Bewegung im Alltag (viel weniger) und schon muss ich sowas von mehr drauf achten. Das Zählen hat aber einfach genervt, ich fand die Apps dazu auch meist nicht ideal.

    Zuletzt hab ich 8 Kilo abgenommen, weil ich 3mal die Woche joggen ging. Ohne Ausreden. Dann mehrere Tage komplett auf süßes verzichtet. Saft trinke ich eh nur am Wochenende zum Frühstück. Süßes dann halt ausgewählt mal einen Kuchen und dann wieder tagelang nicht.
    Und das Buch hab ich mir ausgeliehen https://www.google.com/url?sa=t&sour...wnAvo9XOdQVvxV
    Echt interessant zu lesen, auch wenn ich immer mal wieder Passagen übersprungen habe, die mir zu theoretisch waren.

  16. Enthusiast

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    Ich denke auch, dass man ehrlicherweise schon ein bißchen mehr machen bzw. verzichten muss, als nur ein wenig auf gesünder essen umzustellen.
    Avocados, Nüsse... das haut alles richtig rein und ich konsumiere das als schlanker Mensch nur selten. Gesund und gemüsereich ist meine Ernährung durchweg und damit nehme ich kein Gramm ab.

    Natürlich kann eine alleinige Umstellung auf gesünder was bringen, wenn man a) vorher sehr viel "Schrott" gegessen hat und b) einen sehr hohen Verbrauch hat.

    Also somit auch von mir noch eine Stimme pro Diät/Programm/kontrollierter Abnahme/Weightwatchers etc.

  17. Ureinwohnerin

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    Zitat Zitat von Anitak Beitrag anzeigen
    Das Zählen hat aber einfach genervt, ich fand die Apps dazu auch meist nicht ideal.
    Das ging mir genauso. Und ich hab in der Zeit, in der ich Kalorien gezählt hab, interessanterweise weniger abgenommen als in der Zeit, in der ich das nicht gemacht hab. Da kamen zwar sicher mehrere Faktoren zusammen, aber für mich hat sich das zählen damit erledigt, das bringt mir keinen Mehrwert, sondern nervt nur.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  18. V.I.P.

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    Zitat Zitat von poppyred Beitrag anzeigen
    Das ging mir genauso. Und ich hab in der Zeit, in der ich Kalorien gezählt hab, interessanterweise weniger abgenommen als in der Zeit, in der ich das nicht gemacht hab. Da kamen zwar sicher mehrere Faktoren zusammen, aber für mich hat sich das zählen damit erledigt, das bringt mir keinen Mehrwert, sondern nervt nur.
    Ob man die nun zählen muss, weiß ich nicht.
    Aber es ist halt schon hilfreich fürs Abnehmen, wenn man ne Idee davon hat, in welcher kalorischen Größenordnung sich welches Lebensmittel ungefähr bewegt.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  19. Fresher

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    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Ob man die nun zählen muss, weiß ich nicht.
    Aber es ist halt schon hilfreich fürs Abnehmen, wenn man ne Idee davon hat, in welcher kalorischen Größenordnung sich welches Lebensmittel ungefähr bewegt.
    Ja, ich fand das auch aufschlussreich mal ein besseres Gefühl für Lebensmittel zu bekommen, die man im Alltag so zu sich nimmt. Genauso wie abwiegen. Das hilft besser einzuschätzen was wie viel ist und wie viel man letztlich tatsächlich für eine Portion bzw zum satt werden braucht. Man kocht dann auch keine übergroßen Portionen mehr, die man halt isst, weil aufheben sich auch nicht lohnt.

    Ein genereller Tipp: Wenn man etwas ändern will muss man etwas ändern, sonst bleibt es eben wie es ist.
    Man muss nicht alles komplett ändern, aber eben schauen was geht und wo es für einen selbst Möglichkeiten gibt und sich schrittweise annähern. Wenn man bei allem denkt "das geht nicht, das kann ich aber nicht ändern", dann möchte man es meiner Meinung nach nicht wirklich und es wird vermutlich auch nicht gelingen. So wie es ist, ist es natürlich bequem, deswegen macht man es so. Aber man kann sich neue Gewohnheiten aneignen, die besser zu dem passen, was man möchte.

  20. Urgestein

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    Zitat Zitat von NeroDAvola Beitrag anzeigen
    Avocados, Nüsse... das haut alles richtig rein und ich konsumiere das als schlanker Mensch nur selten. Gesund und gemüsereich ist meine Ernährung durchweg und damit nehme ich kein Gramm ab.
    Ich esse täglich Walnüsse in meinem Frühstück (und auch gern zum Snacken, das aber nicht täglich). Tatsächlich habe ich bei der Umstellung darauf ein halbes bis ganzes Kilo abgenommen (mag Zufall gewesen sein). Ich gehe aber halt auch meine 7-10t Schritte am Tag und bin an guten Tagen 30 Etagen hoch gelaufen. Wenn ich auf die Viertel- bis halbe Tafel Schokolade am Tag verzichten würde, würde ich damit problemlos (langsam) abnehmen (was nicht mein Ziel ist).

    Deswegen mein Pro auf gute Ernährung umstellen (weil selbstgemachtes, gesundes Essen meist auch ne weniger hohe Energiedichte hat, zumindest wenn man drauf achtet) plus den Umsatz erhöhen. Und das halt nicht nur 3 Wochen sondern eben dauerhaft, weil es dann vielleicht nur ein Kilo im Monat oder weniger ist.

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