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  1. Enthusiast Avatar von wunder
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    Schlafstörungen

    Gibt's hier Leute, die sehr schlecht schlafen?

  2. Fresher
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    AW: Schlafstörungen

    Ja, leider... Weiss gar nicht, wann ich das letzte Mal durchgeschlafen habe.

  3. Member Avatar von Dampfwutz
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    AW: Schlafstörungen

    Ich auch. Wobei ich gar nicht genau weiß, wie gut schlafen sich anfühlt. Vielleicht schlafe ich im Vergleich doch nicht so schlecht, weil den Vergleich hab ich ja nicht.
    Jedenfalls schlafe ich sehr unruhig und träume sehr viel. Schon immer.

  4. Senior Member Avatar von Caly
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    AW: Schlafstörungen

    Phasenweise, ja. Seit knapp 20 Jahren schon. Gott sei Dank gibt es auch immer wieder Phasen, in denen ich gut schlafe. Hast du bestimmte Fragen oder willst du "nur" quatschen drüber?

  5. Member Avatar von Katzenschmuser
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    AW: Schlafstörungen

    Hier, ich! Wir laufen uns in einigen Threads irgendwie häufiger über den Weg
    Wurdest du durch den FWP-Thread "inspiriert"?

    Eigentlich war ich mal ein guter Schläfer mit 6h am Stück - seit meinem ersten Job, der mich psychisch sehr fertig gemacht hat und diversem anderen Kram, hab ich mir leider in den letzten 5-8 Jahren eine stressbedingte Adrenal Fatigue eingefangen und damit ist auch das Schlafen durchgehend schlechter geworden... Seit fast einem halben Jahr oder so hab ich kaum 6h am Stück geschlafen, sondern immer nur so zwischen 2-4h in der Regel mit Wachphasen dazwischen

    Momentanes Muster ist so, dass ich zwischen 22.30 und 23.30 Uhr schlagartig wie ein Stein (also echt von hellwach auf Tiefschlaf in kürzester Zeit) auf dem Sofa einpenne, dann zwischen 0.30 und 2.30 Uhr wieder aufwache und dann ins Bett wechsel. Da liege ich dann zwischen 1,5-2h wach und google mich quer durchs Internet, bis ich wieder müde werde und um 6.15 - 6.45 Uhr klingelt der Wecker. Bis ich dann mental soweit bin, dass ich aufstehen kann, vergehen dann nochmal so 45-60 Minuten :schlaf:

    Keine Ahnung, ob das offiziell schon als Schlafstörung gilt, aber mir geht es zunehmend an die Substanz... Ich war früher total fit und wach beim ersten Weckerklingeln
    Außerdem nervt es mich, dass ich dadurch immer so spät auf der Arbeit bin (Gleitzeit), als Ausgleich dann länger bleibe und abends deswegen länger wach bin, um "noch was vom Tag zu haben", ist ein 1a Kreislauf...
    Allerdings wenn ich bedenke, dass ich bei meinem ersten Job ohne Gleitzeit teilweise um 5 Uhr aufgestanden bin, um dank Pendelei um Punkt 8 Uhr am Schreibtisch sitzen zu können... Keine Chance

    Sorry für den Roman... Und bei euch so?
    I've been alone with you inside my mind
    And in my dreams I've kissed your lips a thousand times
    I sometimes see you pass outside my door
    Hello, is it me you're looking for?

  6. Senior Member Avatar von Caly
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    AW: Schlafstörungen

    Bei mir ist das einschlafen das große Problem. Wenn ich eine schlechte Phase habe, dann liege ich teilweise wirklich über Stunden wach und nichts hilft. Dann muss ich mit 4 Stunden Schlaf funktionieren, manchmal auch weniger, darf aber auf keinen Fall dann einfach am Tag drauf meiner Müdigkeit nachgeben und um 19 Uhr ins Koma fallen, weil ich nämlich dann spätestens um 23 Uhr wieder wach bin und die Nacht durchmachen muss. Nach ein paar Tagen passiert es mir leider mal, dass ich auf dem Sofa einnicke, auch wenn ich sehr drauf achte, das zu vermeiden, und dann geht der Kreislauf von vorne los. Wenn ich mir jedes Nickerchen verkneife geht's aus reiner Erschöpfung nach 5 Tagen oder so mal wieder für eine Nacht, aber schön ist wirklich was anderes. Das geht dann teilweise über Wochen so, dann kommen Wochen in denen ich normal schlafe. Nie sonderlich gut, aber okay. Bis ich 20 war hab ich geschlafen wie ein Stein und kann mich leider noch dran erinnern, wie sich das anfühlte, da komm ich jetzt nicht mehr hin. Aber in guten Phasen schlafe ich abends innerhalb von 60 Minuten ein, für mich ist das super und reicht mir.

    Jedes Problemchen hält mich abends wach, ich kann einfach das Gehirn nicht abschalten in solchen Phasen. Und wenn ich weiß, dass ich besonders früh raus muss, dann geht gar nichts. Vor lauter "ich MUSS schlafen" schlafe ich dann manchmal gar nicht.

    Und auch in guten Phasen werde ich von Geräuschen wach und vor allem von jedem Lichtschein, auch von Licht, das andere noch gar nicht wahrnehmen können. Hier in meiner Wohnung kann ich alles verdunkeln, anderswo geht nichts ohne Schlafmaske.

    Was so generell hilft: Kein Koffein nach 15 Uhr, NIEMALS Mittagsschläfchen (nein, auch keine 15 Minuten, reicht um mir alles zu versauen) und Akzeptanz. Ich mach inzwischen nachts einfach wieder mein Hörbuch an oder setz mich vor Netflix, es hilft ja so oder so nix. Und das Wissen, dass ich auch mit 3 Stunden Schlaf zumindest _funktioniere_, daran muss ich mich in ganz fiesen Nächten dann erinnern, um nicht vor Wut zu heulen (kam auch schon vor-.-) Und gute Phasen feiern und richtig genießen, so mit tief ins Bett einkuscheln und die Kissen anstrahlen und so. Und wenn ich Urlaub habe oder ein langes Wochenende ansteht, ich mir also ein, zwei schlechte Nächte "leisten" kann, dann mach ich ganz bewusst einen Mittagsschlaf und genieße das extrem. Ich darfs ja sonst nie.

    So. Das war mein Roman.
    Geändert von Caly (21.01.2020 um 00:51 Uhr)

  7. V.I.P. Avatar von felissi
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    AW: Schlafstörungen

    @katzenschmuser, hast du bitte nähere Infos zur adrenal fatigue? wie wurde die denn diagnostiziert? geh ich da zu einem internisten?

    sorry fürs reinschneiden...
    das einzig beständige im leben ist die veränderung

  8. Fresher Avatar von Riddra
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    AW: Schlafstörungen

    Eine Zeit lang habe ich sehr schlecht geschlafen. Vor allem das Einschlafen war bei mir ein Problem. Ich lag - gefühlt - Stunden wach.

    Mit der Zeit habe ich meinen Alltag verändert und jetzt ist es besser.
    Abends esse ich nur noch leicht verdauliches (Obst, Stulle etc.) und auch nicht so viel davon, damit der Körper bis zum Schlafen auch fertig damit ist. Ich esse häufig gegen 18 Uhr Abendbrot und gehe gegen 21 Uhr schlafen. Dieser Rhythmus hilft mir auch beim Ein- und Durchschlafen; Routine eben. Zudem schreibe ich vor dem Schlafen noch eine Seite Tagebuch und lese solange bis ich der Meinung bin, es reicht.
    Den Körper auspowern mi Sport. Wenn ich eine Weile keinen Sport mache, bin ich nicht nur mental unausgeglichen, ich schlafe auch schlechter.
    Seit kurzem habe ich eine Gewichtsdecke (5,5 kg) und ich bilde mir ein, dass ich durch diese deutlich besser einschlafe.

  9. Enthusiast Avatar von wunder
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    AW: Schlafstörungen

    @Dampfwutz
    Hm, aber ist viel träumen ein Zeichen für schlechten Schlaf?
    Ich freu mich immer über Nächte, in denen ich viel geträumt habe, bilde mir dann ein, dass ich viel "verarbeitet" habe.

    Zitat Zitat von Caly Beitrag anzeigen
    Phasenweise, ja. Seit knapp 20 Jahren schon. Gott sei Dank gibt es auch immer wieder Phasen, in denen ich gut schlafe. Hast du bestimmte Fragen oder willst du "nur" quatschen drüber?
    In erster Linie quatschen, und vielleicht können wir uns ja Tipps geben.

    @Katzenschmuser Hallo! Ja stimmt.. inspiriert hat mich eigentlich nur meine letzte Schlaflose Nacht, habe ich Fwp gar nichts dergleichen gelesen!
    Aber das klingt schon nach Schlafstörung.. ich weiß ja nicht, wo die offiziell losgeht

    Bei mir gab's im Leben drei so Phasen, in denen mein Schlaf gestört war.. 2015 einige Monate, letztes Frühjahr und jetzt wieder seit zwei, drei Monaten. Ich kratze dann so vier Stunden höchstens zusammen, bin morgens und tagsüber fix und fertig und sehr unkonzentriert, aber abends dann wieder nicht müde.
    Ich merke aber auch schon tagsüber, dass ich nicht schlafen können werde. Ich habe dann irgendwas "schnelles", so ein "Rennen" im Kopf... schwer zu erklären, kennt ihr das?
    Andere Leute haben mir schon gesagt "naja ist doch klar, wenn du dir schon vorher einredest, du wirst nicht schlafen können, kannst du's ja schon deswegen nicht".. so ist das aber nicht.

    Von Vorgestern auf gestern bin ich von 2.00 bis ungefähr 05:30 Uhr wachgelegen.. habe dann aber tagsüber schon gemerkt, dass es wieder nicht funktionieren wird und habe deswegen zu ersten Mal ein Schlafmittel genommen, ein stärkeres. Und habe neun Stunden durchgeschlafen und war dann echt sehr ausgeschlafen und fit. Aber gruslig fand ich's ... als es angefangen hat zu wirken, war ich noch nicht im Bett und habe mich echt leicht wie auf irgendwelchen Drogen gefühlt, hatte schon fast Angst, ohnmächtig zu werden. Werde das auf jeden Fall nur in "Notfällen" nehmen.

    @Riddra, Sport, auspowern klingt eigentlich am allersinnvollsten..

  10. Senior Member Avatar von none of us
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    AW: Schlafstörungen

    Zitat Zitat von wunder Beitrag anzeigen

    und habe deswegen zu ersten Mal ein Schlafmittel genommen, ein stärkeres.
    hast du was verschriebenes genommen oder ein frei erhältliches? (falls letzteres - welches?)

  11. Senior Member Avatar von Caly
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    AW: Schlafstörungen

    Zitat Zitat von wunder Beitrag anzeigen
    Ich merke aber auch schon tagsüber, dass ich nicht schlafen können werde. Ich habe dann irgendwas "schnelles", so ein "Rennen" im Kopf... schwer zu erklären, kennt ihr das?
    Andere Leute haben mir schon gesagt "naja ist doch klar, wenn du dir schon vorher einredest, du wirst nicht schlafen können, kannst du's ja schon deswegen nicht".. so ist das aber nicht.
    Das Gefühl kenne ich nicht, glaube ich, nein. Aber ich finde ja, Menschen, die noch nie Schlafstörungen hatten, sollten sich zu dem Thema mit ihren Hinweisen und Ratschlägen echt gezogen halten. Ich könnt da stellenweise ausflippen und rede deswegen echt ungerne mit Nichtbetroffenen drüber. Alle Menschen schlafen und deswegen haben auch alle eine Meinung dazu und wissen, wie's läuft. Das Schlauste, was ich jemals gehört habe, war, Achtung Trommelwirbel: Du musst die Augen natürlich zumachen. ACH GEIL, danke, das ist mir ja noch nie eingefallen!!!....

    Also ich weiß schon, dass viele nur helfen wollen und es lieb meinen und fahre deswegen keinem gleich über den Mund oder so, aber die Vehemenz nervt mich dann immer so, sobald man ihnen sagt, dass ihre Ideen leider nicht klappen. Aktuell hatte ich es mit einem Freund: "Du musst Powernaps einbauen!" - "Das macht alles nur noch schlimmer, leider" - "Nicht, wenn du es richtig machen würdest". Alles klar, danke, das hilft mir jetzt total o.O

  12. Fresher
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    AW: Schlafstörungen

    Bei mir ist es tatsächlich zyklusbedingt. In der letzten Phase schlafe ich zwar abends recht schnell ein, habe dann krasse Albträume und wache schweissgebadet auf. Dann kann ich ewig nicht wieder einschlafen (und bin dann in diesem "oh jetzt muss ich aber, sonst morgen"... usw. "nur noch 4 Stunden" ).

    Irgendwann kurz bevor ich aufstehen muss, schlafe ich dann wieder ein und bin am nächsten Tag völlig zerschossen

    Am schlimmsten ist es, wenn ich einen wichtigen Termin direkt morgens habe, dann kann ich oft gar nicht erst einschlafen...

    Bislang habe ich nur Tees probiert. Habe das Gefühl es hilft ein bisschen.

  13. Regular Client Avatar von Joline
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    AW: Schlafstörungen

    Durch meine kleine Tochter werde ich oft mitten aus dem Tiefschlaf gerissen. Seit kurzem hab ich eine Gewichtsdecke und damit schlaf ich viel schneller wieder ein.

  14. Addict Avatar von hcschaf
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    AW: Schlafstörungen

    Ich hab seit Jahren einschlafprobleme und lieg dann teilweise die ganze Nacht wach. Kurz vorm weckerklingeln könnte ich dann natürlich einschlafen. Manchmal hilft progressive Muskelentspannung, meistens nicht. Zwischendrin hab ich auch Phasen in denen ich normal schlafe. Aber die schlechten Zeiten überwiegen leider. Momentan isses wieder blöd und führt dazu dass ich auf arbeit gestresst und unkonzentriert bin. Was leider ein Teufelskreis ist, weil ich mir abends dann noch mehr Gedanken mache und überlege was ich tagsüber nicht geschafft hab.
    Akut bin ich fast soweit mir einen unstressigeren Job zu suchen, weil ich Angst hab aus dem Kreislauf sonst nicht mehr raus zu kommen. Ausserdem hab ich bei Schlafmangel häufiger Migräne. Alles blöd gerade. Seit ein paar Tagen nehm ich was mit passionsblume. Bisher merk ich noch nix, mal sehen. Um eine Therapiedecke mit Gewichten Schleich ich auch schon länger rum. Vielleicht kauf ich die jetzt endlich mal.
    Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist,
    habe ich beschlossen, glücklich zu sein.
    (Voltaire)

  15. Senior Member Avatar von Wiggie
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    AW: Schlafstörungen

    Hach genau mein Thema. Wollte gerade selbst einen Thread dazu eröffnen.
    Durch das jüngste Familienmitglied bin ich eh oft nachts wach. 1,5 Jahre lang wachte er im Schnitt 4 oder 5 mal auf. Es wird langsam besser, jetzt könnte ich sogar manchmal durchschlafen oder zumindest müsste ich nur noch einmal aufstehen. Aber leider wache ich 5 mal in der Nacht auf und muss dann meistens auch aufs Klo. Mich nervt das tierisch. Einschlafprobleme kenne ich schon länger, könnte gar nicht sagen seit wann genau. Vielleicht seit ich angefangen habe zu arbeiten? Kann mich zumindest nicht daran erinnern, dass es in der Schule oder im Studium schon so war... Jedenfalls auch schon vor den Kindern.
    Ich denke ich habe zwei Probleme, einerseits dass ich nachts so oft aufs Klo muss (es kommt dann auch immer was) und andererseits dass ich aufwache und nicht mehr einschlafen kann.

    Gegen das nicht (mehr) Einschlafen können habe ich für mich eine Lösung gefunden: ich höre Benjamin Blümchen. Ja klingt lustig, aber das ist das einzige was hilft. Andere Hörbücher/-spiele funktionieren bei mir nicht. In 90 % der Fälle schläft ich mit Benjamin Blümchen schnell wieder ein. Ich habe aber ein echtes Problem, wenn das mal, aus welchem Grund auch immer, nicht verfügbar ist.

    Ich war heute bei der Apotheke. Ein richtiges Schlafmittel wollte ich nicht, sie hat mir dann was homöopathisches mitgegeben, das beste ich mal. Aber wenn ich tatsächlich nur so oft aufwache, weil ich aufs Klo muss, dann hilft das natürlich nicht. Dann brauche ich eher was dagegen....

  16. Senior Member Avatar von Vampy
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    AW: Schlafstörungen

    Ich ziehe meinen Hut vor euch. Ich kann mir kaum vorstellen, wie ihr euren Alltag bewältigt.
    Mir ist Schlaf sehr wichtig, habe aber seit 9 Jahren (seit der ersten Schwangerschaft) Schlafprobleme. Vor gut zwei Jahren war es nach der Zeitumstellung mal so schlimm (schnelles Einschlafen, 4 Stunden geschlafen und dann lag ich wach, manchmal habe ich dann am frühen Morgen nochmal geschlafen), dass ich Medikamente genommen habe.
    Jetzt nehme ich nichts mehr und merke, dass mein Schlaf einem bestimmten Zyklus unterliegt. Mal brauche ich neun Stunden Schlaf und schlafe nachts schnell ein, oft wache ich aber nachts auf und brauche eine Stunde zum Einschlafen. Manchmal lese ich dann, manchmal liege ich einfach nur wach.
    An manchen Tagen wache ich aber auch schon um halb 5 auf und kann nicht mehr einschlafen, dann nutze ich die ruhige Zeit am Morgen.
    Ich weiß nicht, warum ich nachts manchmal wach liege. Sorgen mache ich mir keine, aber ich denke dann schon viel.
    Manchmal hilft lesen, manchmal auch ein Bettwechsel.
    Ich bin aber sehr froh, wie es jetzt ist, denn momentan komme ich mit der Situation gut zurecht.

  17. Member
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    AW: Schlafstörungen

    Zitat Zitat von wunder Beitrag anzeigen
    Ich merke aber auch schon tagsüber, dass ich nicht schlafen können werde. Ich habe dann irgendwas "schnelles", so ein "Rennen" im Kopf... schwer zu erklären, kennt ihr das?
    Ja, das kenn ich! Zumindest würde ich es genau so beschreiben. Sind das bei dir auch Phasen, in denen besonders viel verarbeitet werden muss/du viel Stress hast oder gibt es da keinen Zusammenhang? Bei mir würde ich schon sagen, dass dieses "Rennen im Kopf" was mit Reizüberflutung zu tun hat. Im Bett rennt es dann bei mir auch noch weiter und ich finde einfach keine Ruhe.

    Ich hab auch schon seit vielen Jahren Schlafprobleme, es geht vor allem ums Einschlafen. Die ganzen üblichen Ratschläge mit Abdunklung, nichts Schweres mehr essen etc. mildern das Ganze schon etwas ab. Ich schlafe inzwischen so gut wie immer mit Schlafbrille (selbst wenn es stockdunkel ist, aus Gewohnheit) und Ohrstöpseln..
    Sport hilft mir nur, wenn ich mich richtig auspowere. Das kann ich halt nicht jeden Tag machen.
    In schlechten Phasen lebe ich dann auch ein paar Tage lang mit 4 Stunden, bis ich so übermüdet bin, dass ich mal eine Nacht gut durchschlafe. In guten Phasen komme ich schon auf sieben Stunden mit Unterbrechungen, wenn ich nicht zu früh aufstehen muss. Aber um mich richtig ausgeschlafen zu fühlen, brauche ich acht. Das klappt eigentlich nur im Urlaub, wenn ich also wenig Stress habe und keinen Wecker stellen muss. Mir würde es definitiv besser gehen, wenn ich nicht früh aufstehen müsste, weil ich oft gegen 4 oder 5 zur Toilette muss und dann 1-2 Stunden wachliege. Wenn ich weiß, dass dann schon um 7 der Wecker klingelt, kann ich es vergessen, nochmal einzuschlafen. Wenn ich aber noch viele Stunden Zeit habe, schlafe ich auch irgendwann nochmal ein.

  18. Member
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    AW: Schlafstörungen

    Das mit der Gewichtsdecke habe ich noch nie gehört, aber gleich mal recherchiert. Klingt sehr gut, das muss ich glaub ich ausprobieren.

    ...und was mir gerade noch einfällt: für mich war es sehr hilfreich, ein bisschen was über die Schlafphasen zu lesen. Im ersten "Durchgang" ist die Tiefschlafphase am längsten und damit auch am wichtigsten. Die darauffolgenden Tiefschlafphasen werden immer kürzer. Das heißt, nach den ersten Stunden hat man zumindest schon die allerwichtigste Phase durchlaufen, um am nächsten Tag funktionieren zu können. So hab ich es mir jedenfalls gemerkt..
    Geändert von neela (28.01.2020 um 17:59 Uhr)

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