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  1. Ureinwohnerin

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Wie panda schon sagt, bekommst du in jedem Fall irgendeine Rente und nur die Aufstockung durch das Sozialamt nicht, wenn du mit deinem Partner verheiratet bist und er über den Eigenbedarf hinaus verdient. "Eigenbedarf" ist ja sehr sehr unterschiedlich, je nach Leistung, Amt etc., da würde ich mich erstmal informieren, bevor du das ausschließt.

    Und soweit ich weiß ist es auch sinnvoll, die Rente zu beziehen, gerade für den Fall einer Trennung. Es ist ja sinnvoll, quasi in den Akten zu haben, seit wann du arbeitsunfähig bist etc.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  2. Addict

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Ich kenne mich auch nur ein bisschen aus, aber ich würde auch versuchen die Erwerbsminderungsrente zu bekommen. Da gibt es ja auch den Unterschied ob teilweise Erwerbsminderung oder volle Erwerbsminderung. Das ganze läuft über deine Rentenversicherung, auch das Gutachten ob und in welchem Umfang zu erwerbsgemindert bist.
    Allerdings musst du eine sog. Wartezeit erfüllt haben. Das müssten 5 Jahre sein. Also das du 5 Jahre (muss nicht am Stück sein) in die Rentenversicherung eingezahlt hast. Sollte das nicht der Fall sein kann man auf Antrag trotzdem die Erwerbsfähigkeit begutachten lassen, bekommt aber dann keine Rente.
    Wichtig zu wissen ist, dass das Verfahren beim Rententräger langwierig ist, also lieber früher als später beantragen.
    Die Rente bekommst du unabhängig vom Einkommen deines Mannes.
    Vor der Erwerbsminderungsrente kann auch das sog. Übergangsgeld gezahlt werden, dazu ist aber eine Reha erforderlich.
    Außerdem gibt es Leistungen des LWV welche Voraussetzungen hier vorliegen müssen weiß ich allerdings nicht.
    Der Bezug der Rente ist auch wichtig für die Krankenkasse, dann wärst du darüber pflichtversichert und musst ggf. nur einen kleinen Teil an Beitrag dazu zahlen. Ohne musst du dich über deinen Mann oder selbst versichern.
    Auf langfristige Sicht ist es natürlich sinnvoll wenn dokumentiert ist, sein wann du bereits erwerbsgemindert bist.

  3. V.I.P.

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Achtung: Ich habe keine große Ahnung von der Materie, aber ich würde mich auf jeden Fall beim Jobcenter beraten lassen. Das geht sicher auch telefonisch. Nicht, dass es dir dann mal auf die Füße fällt, dicht nicht arbeitslos gemeldet zu haben. Die schätzen ja auch ein, für welche Art von Job du geeignet bist und im schlimmsten Fall erklären Sie dich als nicht vermittelbar. Aber dann steht es eben irgendwo.

    Das Ding ist ja, wie du schon schriebst, diese Abhängigkeit vom Partner. Es wäre schon gut, nicht einfach freiwillig nicht in die Sozialkassen einzuzahlen. Lass dich vernünftig beraten!

  4. Addict

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Arbeitslos bitte unbedingt bei der Agentur für Arbeit melden! Nicht beim Jobcenter!
    Das Jobcenter prüft erst ob überhaupt ein Anspruch auf Sozialleistungen besteht (das würde ich zunächst ausschließen, wenn dein Mann gut verdient), nur wenn ein Anspruch auf SGB II Leistungen besteht, wird weiter bzgl der Erwerbsfähigkeit geprüft und ggf. eine Überleitung Rente/SGB XII eingeleitet. Wenn eh kein Anspruch besteht, ist dem Jobcenter das egal.
    Man muss unbedingt die Unterscheidung zwischen Jobcenter/ Agentur für Arbeit beachten.
    Bei der Agentur für Arbeit kannst du arbeitslos gemeldet sein, ohne Arbeitslosengeld zu beziehen und ohne Vermittlungsvorschläge zu bekommen.
    Wenn du Beratung dahin gehend benötigst solltest du dich an den Agentur für Arbeit wenden.

  5. Member

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    eine Reha macht nur schmerzfrei Sinn.
    Absolut nicht. Ich arbeite in einer Reha und Schmerztherapie gehört dazu.

  6. V.I.P.

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Ja, mein Fehler. Ich sagte ja dass ich keine große Ahnung habe, aber das arbeitslos melden würde ich schon auf jeden Fall machen.

  7. Addict

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Ja das arbeitslos melden ist nicht verkehrt. Oder hast du theoretisch noch ein bestehendes Arbeitsverhältnis?

  8. V.I.P.

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Arbeitslos melden ergibt meistens Sinn, weil während der Arbeitslosigkeit in die Rentenkasse eingezahlt wird und somit deine Rente gesteigert. Gerade in einer Situation, in der man befürchtet, eventuell dauerhaft erwerbsunfähig zu werden, zählt ja jeder zusätzliche Euro auf dem Rentenkonto. Eine Freundin von mir ist gerade in einer ähnlichen Situation.

    Wenn allerdings seit dem Unfall durchgehend Krankschreibung besteht und noch Krankengeld bezogen wird, ist die Arbeitslos-Meldung vermutlich verzichtbar, da auch übers Krankengeld ja Rentenversicherungs-Beiträge bezahlt werden, sofern man in der DRV und nicht in einer Versorgungseinrichtung Mitglied ist. Meistens dürfte das Krankengeld sogar mehr sein als das Arbeitslosengeld.

    Selbstverständlich wird die Agentur für Arbeit oder die Krankenkasse (je nachdem, wer das größere Interesse daran hat und gerade weniger zu tun hat) irgendwann darauf drängen, die Erwerbsunfähigkeit / Berentung festzustellen, weil dann die Rentenkasse zahlt und die Agentur für Arbeit / Krankenkasse entlastet wird. Es ist aber üblicherweise nicht im Sinn des Erwerbsunfähigen, schnellstmöglich eine EU-Rente bei der DRV zu beantragen, sondern dies zumindest so lange noch hinauszuzögern, wie Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht und somit von der Agentur für Arbeit noch zusätzliche Rentenbeiträge bezahlt werden würden. Das Ziel sollte sein, die EU-Rente um zwei Jahre hinauszuzögern bzw. am besten natürlich bis dahin wieder (teil-)erwerbsfähig zu sein. Jedenfalls würde ich *immer* versuchen, eine Berentung durch die DRV so lang wie möglich zu vermeiden.

    Auch ob man einen Grad der Behinderung möchte oder nicht, muß man sich im Einzelfall überlegen. Die oben angesprochene Freundin von mir hat bewußt darauf verzichtet.

    Gerade über solche Dinge und die jeweiligen Folgen beraten auch die Sozialdienste in Rehakliniken / Schmerzkliniken etc.
    Geändert von bwlstudent (22.05.2020 um 09:59 Uhr)

  9. Addict

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Zitat Zitat von bwlstudent Beitrag anzeigen
    Auch ob man einen Grad der Behinderung möchte oder nicht, muß man sich im Einzelfall überlegen. Die oben angesprochene Freundin von mir hat bewußt darauf verzichtet.
    Doofe Frage, aber warum verzichtet jemand auf sowas?
    Ich hab aus dem familiären Umfeld schon gehört, dass es sich manchmal nicht "lohnt", da manche Vorteile davon abhängig sind, wie hoch der GdB ausfällt, aber gibt es sonst noch Gründe, warum man da bewusst nichts beantragt?
    Sakamoto: hat eventuell eine exhibitionistische Ader
    Oh don't even get me started! I keep watchin' that show and I'm waitin' for the darn dragon to show up and, and kick everyone's butt! But all I get is wiener, wiener, wiener. It's not all gay wiener, but when they DO show a straight guy's wiener, it's all soft and floppy. Even though he just got done humpin' a pretty girl! Why is that? Because a soft wiener isn't threatening, just like a gay wiener.

    HEATHCLIIIIIIFFFF~

  10. Addict

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Während einer Krankschreibung kann max 6 Wochen ALG bezogen werden, wenn man also krankgeschrieben ist wird automatisch das ALG nach 6 Wochen beendet, wenn weiterhin eine AU vorgelegt wird. Wer krank geschrieben ist, steht nämlich dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung.
    Geändert von knuddelente (22.05.2020 um 17:19 Uhr)

  11. V.I.P.

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Zitat Zitat von Sakamoto Beitrag anzeigen
    Doofe Frage, aber warum verzichtet jemand auf sowas?
    Bei der Freundin von mir war der ausschlaggebende Grund, dass sie sich nicht mit einem GdB identifizieren will und sich nicht als schwerbehindert ansehen will. Vor allem hofft sie noch, dass es wieder besser wird, will eigentlich voll arbeiten, und würde die Beantragung eines GdB als Scheitern / Aufgeben ansehen. So ganz von der Hand zu weisen ist das aus meiner Sicht auch nicht. Ich vermute, aus meinen Erfahrungen heraus, dass der eigene Wille, die eigene Geisteshaltung, ingesamt die psychologische Seite eine enorme Rolle dabei spielt, ob man nach einem schweren Unfall wieder arbeitsfähig wird oder in die dauerhafte Erwerbsunfähigkeit rutscht. Das ist ein selbstverstärkender Mechanismus. Auch bei Schmerzen spielen psychische Gründe eine große Rolle. Zum Beispiel benötigen fast alle Patienten ja viel weniger Schmerzmedikation, wenn sie die Dosis des Schmerzmedikaments jederzeit selbst aktiv steuern können.

    Nun bedeutet ein GdB ja nicht grundsätzlich, dass man nicht mehr arbeitet oder sich nichts mehr bessert, aber aus meiner Erfahrung heraus würde ich, wenn ich einen Unfall hätte, glaube ich auch sehr lange damit warten, einen GdB zu beantragen. Wegen der psychischen Komponente. Mein Bruder würde auch einen GdB 50%-70% bekommen, verzichtet aber aus dem gleichen Grund seit vielen Jahren darauf. Was für ihn am besten paßt, muß aber natürlich jeder selbst entscheiden.

    Habe auch schon von Leuten gehört, die nichts beantragt haben, weil sie nicht in einem Vorstellungsgespräch darüber sprechen wollten. Wobei man ja rechtlich gar nicht dazu verpflichtet ist, den Behindertenausweis in einem Vorstellungsgespräch anzugeben, sondern es nur darauf ankommt, ob man den Job machen kann oder nicht.
    Geändert von bwlstudent (22.05.2020 um 18:21 Uhr)

  12. V.I.P.

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Zitat Zitat von knuddelente Beitrag anzeigen
    Während einer Krankschreibung kann max 6 Wochen ALG bezogen werden, wenn man also krankgeschrieben ist wird automatisch das ALG nach 6 Wochen beendet, wenn weiterhin eine AU vorgelegt wird.
    Ja, aber dann bekommt man Krankengeld, was auch wiederum zu Einzahlungen in die Rentenkasse führt.

  13. Addict

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Zitat Zitat von bwlstudent Beitrag anzeigen
    Ja, aber dann bekommt man Krankengeld, was auch wiederum zu Einzahlungen in die Rentenkasse führt.
    Ja aber auch nicht unbegrenzt, max 72 Wochen und dann wird man ausgesteuert. Also ja, ich bin ja nicht gegen das arbeitslos melden, um Gottes Willen. Nur sind da halt die Leistungen auch begrenzt.

  14. V.I.P.

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Bei Diagnosen, bei denen (längerfristige) Erwerbsunfähigkeit im Raum steht, fängt die Krankenkasse ja oft schon im ersten Jahr an, zu versuchen, einen an die Rentenversicherung los zu werden. Aber gerade dann, wenn dauerhafte oder mindestens langfristige EU-Rente droht, ist es doch besser, wenigstens nochmal paar Monate in die Rentenkasse eingezahlt zu haben, als sich direkt Eu-berenten zu lassen. Gerade dann, wenn man mit der EU-Rente eben nicht direkt in Hartz IV geht, sondern zum Familieneinkommen beiträgt oder (als Single) einen Rentenanspruch oberhalb des Existenzminimums erworben hat. Das ganze Getrickse mit Arbeitslosigkeit und Krankschreibung bringt sicher nur ein paar Euro mehr Rente im Monat, aber 20 Euro mehr in der Tasche jeden Monat läppert sich gerade dann, wenn man nicht mehr arbeiten kann, halt mit der Zeit schon auch.

    Bei der schon erwähnten Freundin von mir war es so, dass sie (obwohl ihr am Anfang gesagt wurde, dass sie nie wieder arbeiten kann) die Arbeitslosigkeit / Krankengeld ein Jahr durchgezogen hat und dann nach gut einem Jahr entgegen aller Voraussagen ihrer behandelnden Ärzte und der Sachbearbeiterin in der Agentur für Arbeit und nach mehreren Absagen auf Bewerbungen schließlich doch nochmal nen Job gefunden hat. Die Krankenkasse hatte inzwischen bereits das Berentungs-Verfahren angestoßen, die Freundin hat sich anwaltlich dagegen gewehrt, und genau in dieser Phase tatsächlich eine neue Stelle gefunden. Sie verdient jetzt zwar nicht mehr so viel wie früher, ist aber froh, dass sie nicht berentet ist, sondern wieder arbeitet. Ihr tut der Job auch definitiv gut, man merkt, dass sie auch körperlich jetzt viel schnellere Fortschritte macht als während ihrer Arbeitslosigkeit. Und bis jetzt ist sie auch trotz ihrer Einschränkungen nicht wieder rausgeschmissen worden. (ihr alter Arbeitgeber hatte sie krankheitsbedingt rausgeworfen)

    Ich glaube nicht, dass sie den Job bekommen hätte, wenn sie zu dem Zeitpunkt schon berentet gewesen wäre. Wenn es so weit erst mal gekommen ist, stellt einen doch wirklich (fast) keiner mehr ein.
    Geändert von bwlstudent (22.05.2020 um 20:42 Uhr)

  15. Member

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Hey, ich weiß nicht, ob dir das weiterhilft, aber vielleicht so als Motivation:
    Meine Mutter war in einer ähnlichen Situation nach einem schweren Unfall. Nach ca. 1,5 Jahren konnte sie wieder arbeiten gehen. Sie ist bei 60 oder 70% Schwerbehinderung. Sie hat viel Physiotherapie gemacht, um die Nerven und Muskeln wieder aufzubauen. Es wird nicht mehr so werden wie vorher und sie hat immer noch Schmerzen (mal mehr, mal weniger). Aber am Anfang wollten ihr Ärzte nicht mal irgendwie eine Prognose geben, dass sie wieder selbst laufen können wird.
    (Ist natürlich nicht verallgemeinerbar und das kann in deinem Fall anders sein, aber nur mal so als kleinen Hoffnungsschimmer )
    Geändert von Dampfwutz (22.05.2020 um 20:07 Uhr)

  16. V.I.P.

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Danke euch allen. Ich war nur ungefähr gefühlte fünf Sekunden berufstätig nach der Uni (und das nicht in D) und ich bin null informiert. Ich kümmer mich die Woche mal drum, dass ich mich arbeitslos melde. Werd ich schon hinkriegen. Und der Antrag auf Pflegegrad läuft, da werde ich nächsten Freitag telefonisch begutachtet und rechne damit, dann Widerspruch einlegen zu müssen.
    Ich habe dafür so einen Fragebogen ausfüllen müssen (zur Vorbereitung auf den Termin, einschicken muss man den nicht), wo auch nach psychischen Einschränkungen gefragt wird. Ich habe inzwischen wieder Panikattacken und bin depressiv, habe aber Hemmung, das auch tatsächlich anzugeben. Dabei macht das durchaus einen nicht ganz kleinen Anteil an Hilfebedarf aus, da wieder beruhigt zu werden.
    Und bei manchen Sachen weiß ich nicht, ob das, was bei mir ist, als Pflegebedürftigkeit gilt. Es geht z.B. um die Fähigkeit, soziale Kontakte zu gestalten, und mein erster Impuls war, einfach "ja klar, kann ich" zu sagen, aber das stimmt eigentlich nicht. Ich kann nirgendwohin, wenn mein Mann mich nicht bringt. Und Leute hier her einladen geht auch nur, weil er alles vorbereitet und die Gäste dann eben mit ihm Zeit verbringen, sobald ich zu erschöpft bin und nicht mehr aufrecht sitzen kann. Was, je nach Tagesform, mal nach 30 Minuten und mal nach 2 Stunden der Fall ist.

    und dazu kommt das, was bwl student auf den GdB bezogen erwähnt hat: Ich will eigentlich keinen Pflegegrad. Ich bin Anfang dreißig und möchte mich allein waschen und anziehen können und ich hasse es, dass das nicht der Fall ist. Und schon gar nicht will ich darüber reden und dann eine schriftliche Bestätigung dafür bekommen, dass ich mir jemand anders mein Essen klein schneidet, weil jeder einzelne verschissene Handgriff für mich so überanstrengend und pain in the ass ist.
    (und auch beim letzten Punkt: Zählt das überhaupt? Ich KÖNNTE das nämlich schon schaffen, aber wäre/bin dann nach einer normalen Mahlzeit so erledigt, dass ich mich hinlegen muss. Mein Mann schneidet mir also mein Essen klein, damit wir uns danach noch unterhalten oder netflixen können.)


    Und diesen Thread hätte ich z.B. nüchtern gar nicht erst eröffnet.
    Geändert von viole(n)t eyes (23.05.2020 um 19:41 Uhr)

  17. V.I.P.

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Zitat Zitat von Dampfwutz Beitrag anzeigen
    (Ist natürlich nicht verallgemeinerbar und das kann in deinem Fall anders sein, aber nur mal so als kleinen Hoffnungsschimmer )
    Danke, ein bisschen Hoffnung tut eigentlich ganz gut. Ich weiß nicht, ob sie hier angebracht ist.

    Mein Unfall ist inzwischen 21 Monate her und ich bin erst wegen völliger Fehl bzw Nichtdiagnostik und entsprechender Fehl- und Nichtbehandlung an diesen Punkt gekommen.
    Das ganze wäre eine Bagatelle gewesen, wenn man innerhalb der ersten Wochen danach operiert hätte.

    Die Prognose ist unklar, aber auf jeden Fall nicht berauschend.

  18. Member

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Das tut mir leid.
    In dem Fall: Hast du darüber nachgedacht, rechtliche Schritte einzuleiten wegen der Fehldiagnose und dem daraus resultierten Schaden, um Schmerzensgeld oder so zu bekommen?
    (Damit kenne ich mich absolut nicht aus und weiß nicht, was da überhaupt möglich ist, aber vielleicht magst du dich dazu ja mal informieren.)

  19. Addict

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Zitat Zitat von viole(n)t eyes Beitrag anzeigen
    und dazu kommt das, was bwl student auf den GdB bezogen erwähnt hat: Ich will eigentlich keinen Pflegegrad. Ich bin Anfang dreißig und möchte mich allein waschen und anziehen können und ich hasse es, dass das nicht der Fall ist. Und schon gar nicht will ich darüber reden und dann eine schriftliche Bestätigung dafür bekommen, dass ich mir jemand anders mein Essen klein schneidet, weil jeder einzelne verschissene Handgriff für mich so überanstrengend und pain in the ass ist.
    Der Pflegegrad wird doch in regelmäßigen Abständen wieder neu beurteilt, oder? Also das wäre ja dann nicht unbedingt für immer und ewig festgeschrieben.
    Dass du nicht als wie auch immer pflegebedürftig eingestuft sein möchtest, kann ich aber natürlich vollkommen nachvollziehen. Im Endeffekt geht es ja aber darum, dass du Hilfe brauchst und dir diese auch zusteht. Und natürlich das Möglichste dafür getan werden soll, dass du diese Hilfe in absehbarer Zeit nicht mehr brauchst.
    Sakamoto: hat eventuell eine exhibitionistische Ader
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  20. V.I.P.

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    AW: Chronisch krank, behindert oder erwerbsunfähig

    Aber einen Pflegegrad haben, bedeutet ja nicht, dass man sich auch pflegen lassen muss, oder? Man kann, muss aber nicht wenn man nicht will?! Also ich kenne es nur so aus der Altenpflege, es gibt doch da auch das Pflegegeld was man selbst in z.B. Haushaltshilfe etc. investieren kann. Das finde ich äußerst nützlich, sonst müsste ich z.B. noch den Haushalt unserer Tante putzen, das kann sie nun machen lassen weil sie dieses Geld bekommt. Also da würde ich nochmal drüber nachdenken. Verstehen kann ich dich, aber was einem zusteht, kann man schon nehmen und dann prüfen inwiefern man es verwendet. Dich zwingt ja niemand zu etwas, das du nicht willst

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