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  1. Stranger

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    Gehhilfe, Rollstuhl usw.

    (Achtung Zweitnick einer jahrelangen stillen Mitleserin)

    Gibt es hier jemand, der sich im "jüngeren Alter" (bei mir: Anfang 30) mit der Thematik befassen muss?

    Bei mir geht es um eine eine zunehmend fortschreitende Autoimmunerkrankung, die lange eher "unsichtbar" war, aber mittlerweile immer mehr bleibende Beeinträchtigungen verursacht, heißt: spastische Lähmungen, Sprach- und Schluckstörungen, leider Inkontinenz und weiteres...

    Gehhilfen nutze ich seit Jahren immer mal wieder bei Bedarf (früher selten, letztens immer öfter). Nun wird die mögliche Gehstrecke immer kürzer und mühsamer und so steht ein (Elektro-)Rollstuhl als Hilfsmittelversorgung im Raum. Abgesehen von dem zeitraubenden Ablauf: Mit meinem Selbstbild (beruflich aktiv, Kinderwunsch e.t.c.) bringe ich das alles nur begrenzt zusammen (Themen wie Pflegegrad u.s.w.)...

    Medizinisch und physiktherapeutisch bin ich gut aufgestellt. Erfahrungsaustausch mit anderen in ähnlichen Lebenssituationen fände ich großartig (kenne mich mit den Gruppen nicht aus...).

  2. Addict

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    AW: Gehhilfe, Rollstuhl usw.

    Biete unsichtbare Behinderung mit durchgehend zu nutzendem Hilfsmittel.
    Bei Interesse -> PN
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  3. V.I.P.

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    AW: Gehhilfe, Rollstuhl usw.

    Bin selbst trotz neurologischer Erkrankung nicht auf Hilfsmittel angewiesen, aber meine Mutter saß Zeit meines Lebens im Rollstuhl, und ich denke ich kann auch etwas zu dem Thema beitragen.

  4. Stranger

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    AW: Gehhilfe, Rollstuhl usw.

    Akureyri, danke, das ist eine spannende Außenperspektive für mich, weil ich ja mit meinem sehr starken Kinderwunsch hadere, obwohl sich eine Schwangerschaft sogar etwas bremsend auf den Krankheitsfortschritt auswirken kann und medizinisch wenig entgegenstünde.

    Komplett alleine, soviel ist klar, würde ich ein Baby/Kleinkind aufgrund meiner Einschränkungen nicht versorgen können (wickeln, anziehen, Kinderwagen usw.). Ich fürchte tatsächlich auch verurteilende Blicke, wenn ich schwanger im Rollstuhl bin oder Unterstützung bei der Kinderpflege bräuchte. Wie war das bei deinen Eltern? Hattest du als Kind das Gefühl, dass dir was fehlt?

    Ich merke in der Familie meines Partners auch Vorbehalte, was die Entscheidung nicht einfacher macht...

  5. Regular Client

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    AW: Gehhilfe, Rollstuhl usw.

    Wie sieht dein Partner das denn? Letztendlich ist er ja der, der dann zumindest in den ersten Jahren hauptsächlich für das Kind sorgen müsste. Könnte er sich das vorstellen?

  6. Stranger

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    AW: Gehhilfe, Rollstuhl usw.

    Mein Partner ist ziemlich offen für ein Kind. Die Situation im Home Office hat das nochmal verstärkt, dass er viel und gerne zu Hause ist und sich um den Haushalt kümmert und uns bereits als kleine Familie tagträumt. Er äußert oft den Wunsch nach einem Baby, das uns sozusagen komplettieren würde.

    Mein Freund bringt sich auf alle Fälle viel ein und hat bisher den kompletten Verlauf meiner Erkrankung mit getragen. Lange hat er den Hauptteil meiner Unterstützung übernommen. Wir sind auch relativ aktiv und sind (waren) oft gemeinsam unterwegs, auf kulturellen Veranstaltungen usw.

    Im letzten Jahr hat sich unabhängig von Corona meine körperliche Situation nochmal "verschlimmert", so dass ich mittlerweile auch pflegerische Unterstützung habe (die Pflegestufe muss evtl. noch upgegradet werden). Mittlerweile geht für mich halt weder allein aufstehen, noch ankleiden, sitzen, Toilette... mein Freund hilft weiterhin sehr viel - doch dazu noch einen Säugling versorgen, würde für ihn allein nicht gehen und da bräuchten wir auf jeden Fall eine Hilfskraft oder anderweitigen Support.

    Er ist da auch ganz offen, aber unterschätzt manchmal bürokratische Hürden und wie aufwändig vieles ist, und lässt sich teilweise von seiner Familie entmutigen.

    Grundsätzlich denke ich, dass wir einem Kind viel mitzugeben hätten und stelle es mir sehr erfüllend vor.

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