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  1. Urgestein

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    Ketogene Ernährung - Erfahrungen, Rezepte etc

    Ich ernähre mich seit Oktober mal mehr, mal weniger Keto und möchte hier gern einen Raum für Austausch schaffen. Ich hab ein paar verschiedene Seiten, Programme etc ausprobiert aber koche irgendwie doch immer wieder das gleiche und möchte meine Sammlung mal etwas erweitern.

    Angefangen habe ich mit diet doctor, denn die haben einen ganz netten kostenlosen Plan zum einstieg, wo man mittags nochmal das gleiche wie am Abend zuvor isst, also nur einmal kochen muss. Ich hab zeitgleich intermittent fasting eingeführt, also frühstücke nicht. Inzwischen esse ich ab und zu mal joghurt oder Keto Brot, falls ich doch was brauche.
    Danach hab ich mir die foodpunk app im Black Friday sale geholt (70 Euro pro Jahr) und davon viel gekocht.
    Anfang des Jahres hab ich die simply keto challenge gefunden und mag deren Rezepte auch ganz gern aber die achten ziemlich streng auf Makros, was mir zu anstrengend ist und zu obsessiv erscheint. Ich lasse es da etwas lockerer angehen.
    Deren fb Gruppe ist aber trotzdem super inspirierend für neue Rezepte. Ich wäre zum Beispiel nie auf die Idee gekommen Schokopudding mit gekochten eiern zu machen aber der ist echt super!

    Ich selbst habe mit Keto bereits 10kg abgenommen und bin jetzt sehr zufrieden. Würde aber gern mal meine blutwerte checken lassen. Mein freund hat Diabetes Typ 2 und seine Werte waren letztens wieder fast normal, sodass er unbedingt bei Keto bleiben möchte.

    Gewichtsabnahme sowie kaum Bedarf an Snacks empfand ich als die größten Vorteile von Keto bisher. Während der ersten Umstellung hatte mein Körper aber schon zu kämpfen und ich war bereits nach 3 von 5 treppenabsätzen erschöpft. Aber das wurde natürlich wieder besser. Ich hätte auch mal Lust auf so ein blutmessgerät für ketone aber finde das auch schon wieder leicht obsessiv und ziemlich teuer, zögerte also noch mich da wirklich so tief reinziehen zu lassen.

    Ich wollte euch jedenfalls mal gern diese keto Torten Rezepte da lassen keto torten.pdf - Google Drive (funktioniert das?) Schoko Himbeer und den cheesecake hab ich bereits selbst gemacht und die waren super!

    Und dieses Brot mache ich sehr oft: Low Carb Quark Brot von Tyneside | Chefkoch

  2. V.I.P.

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    AW: Ketogene Ernährung - Erfahrungen, Rezepte etc

    Ok, dann komme ich mal hier dazu.

    Ich soll wegen Insulin-Resistenz Low Carb essen, bzw. langsam verstoffwechselte Kohlenhydrate, alles mit geringem Glykämischen Index oder Glykämischer Last.

    Keto also ganz ohne Kohlenhydrate ist gar nicht ratsam, habe ich gelesen, aber sicher gibt es da für mich auch viele Anregungen, speziell bei Brot und Gebäck weil das ja in der Standard-Version leider fast vollständig einfache Kohlenhydrate sind.

    Bei Brot suche ich noch ein bisschen. Richtig toll fände ich ein Low Carb Brot mit viel Eiweiß, aber eben etwas Mehl, wo ich dann Vollkorn nehmen würde.
    Und es kann gerne mit Hefe oder Sauerteigstarter sein, weil ich eigentlich gerade angefangen hatte, No-Knead-Bread mit so richtig langen Geh-Zeiten zu backen, und extra einen Gusseisernen Bräter dafür geschenkt bekommen habe.

  3. Urgestein

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    AW: Ketogene Ernährung - Erfahrungen, Rezepte etc

    Hmm, du könntest bei dem von mir verlinkten Brot bestimmt auch vollkornmehl statt der gemahlenen mandeln nehmen aber bzgl Mengen Verhältnis bin ich unsicher.

    Warum sind gar keine kh bei dir nicht ratsam? Bisschen Toleranz erhalten vielleicht?

    Also ich mach auch immer nur eine Weile keto (peile ca 10 Tage an) und lege dann einen sogenannten refeed Tag ein, an dem man wieder mehr kh isst. Theoretisch sollte man an diesem Tag trotzdem nicht alles wahllos in sich hinein stopfen aber pizzaaaa! Und sushiiii!

    Gerade hab ich Knäckebrot aus goldleinsamen im Ofen und bin sehr gespannt. Neue Rezepte entdecken hat mir daran echt am meisten Spaß gemacht. Und es gibt einem was zu tun im Lockdown.
    See the line where the sky meets the sea? It calls me!

  4. Stranger

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    Ich habe gemerkt, dass Kohlehydrate in Mengen mich so erschöpfen, dass ich nicht mehr arbeitsfähig bin. Bzw bei Erschöpfung über Monate irgendwann einen Zusammenhang zur Ernährung herstellen können.
    Gluten-, milch-, soja- und hefefrei ernähre ch mich seit Jahren aus Unverträglichkeitsgründen und komme damit super klar. Noch mehr einschränken war mir zu krass. Aber die Erschöpfung war wie "Ok, eigentlich wäre sterben jetzt ziemlich willkommen" und das wog Nudeln, Kuchen, Brot und Plätzchen nicht mehr auf. Nur Zucker fällt mir nachwievor schwer wegzulassen. Es ist echt leicht, Kuchen ausschließlich mit gemahlenen Nüssen und Mandeln zu backen. Statt Brot gibt's Kartoffeln, die sowie Vollkornreis vertrage ich gut.
    Jedenfalls ist es KRASS,was Ernährung ausmacht. Und ich will unbedingt noch mehr Richtung kohlehydratarm, ohne verbissen zu werden. Die Motivation muss von innen kommen, wenn Zucker im Kaffee mein Wunsch ist, nehme ich Zucker. Da ist ja das Umfeld interessant (Warum will ich Zucker, was ist vorher passiert, wie geht es mir gerade und warum?) und es ist für mich viel erfolgversprechender, die Ursachen zu ergründen, als mich zu einer bestimmten Ernähruungsentscheidung zu zwingen. Jede Mahlzeit eine neue Entscheidung. Und ich bin mega froh, nur für mich kochen und entscheiden zu müssen, und esse auch am liebsten allein.

  5. V.I.P.

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    AW: Ketogene Ernährung - Erfahrungen, Rezepte etc

    Zitat Zitat von Ise Beitrag anzeigen
    Warum sind gar keine kh bei dir nicht ratsam? Bisschen Toleranz erhalten vielleicht?
    Ich glaube irgendwie so, aber bisher lese ich mir nur alles an, Termin beim Diabetologen und ggf. Ernährungsberatung steht noch aus. Aber ich hab ja selbst mal 4 Semester Ernährungswissenschaften studiert...

    Ich sammel gerade Rezepte aus einer Facebook-Gruppe zu IR und wage vielleicht das Experiment ein Rezept selbst zu erstellen. Habe Vollkornhaferflocken da, Sonnenblumen- und Kürbiskerne, uraltes Kokosmehl (bei trockenen Zutaten bin ich da nicht zimperlich), Leinsamen, Quark, Eier...

    Warte noch auf eine dm-Bestellung mit Vollkorn-Aufbackbrötchen, Weizen- und Roggen-Vollkornmehl und Buchweizenmehl (das soll gut für Pfannkuchen sein).

  6. Urgestein

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    2021, das klingt auch nach einer entspannten Einstellung, sehr cool! Leidensdruck ist echt die beste Motivation auch wenn man sich natürlich wünscht es müsste nicht erst so weit kommen
    Wenn ich vermehrt Kohlenhydrate esse, spüre ich auch eine krasse Müdigkeit aber schiebe das auf die Umstellung. vorher hatte ich das nicht so sehr oder es fiel mir nicht so auf. Jedenfalls definitiv weniger schlimm als bei dir, denke ich.

    Aku, was ist IR? Pfannkuchen mach ich sehr gerne aus körnigen Frischkäse und Ei (50g auf 1 ei) mit etwas Flohsamenschalen. Wird super fluffig und lecker! Der Frischkäse darf nur nicht zu trocken sein hab ich zuletzt schmerzlich gelernt. Da musste ich sie dann im Ofen machen und das war nicht ganz so gut.

  7. V.I.P.

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    IR ist Insulin-Resistenz.

  8. Urgestein

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    Aah, logisch, hätte ich auch drauf kommen können, sorry!
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  9. V.I.P.

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    AW: Ketogene Ernährung - Erfahrungen, Rezepte etc

    Kein Problem. Manchmal bin ich auch von offensichtlichen Abkürzungen verwirrt.

    Also ich habe ein Brot gebacken, die Konsistenz ist ok, auch wenn es kein bisschen luftig ist.

    Es besteht aus Haferflocken, Kokosmehl, Mandeln, Leinsamen, Chia-Samen, Ballaststoffpulver (angelehnt an Rezepte habe ich kombiniert, was ich hatte), Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Quark, Eier, Backpulver, Salz, Brotgewürz und ein schuss Apfelessig.

    Was mich stört ist definitiv der Quark. Irgendwie hat es eine Käsekuchen-Note und schmeckt sogar für mich minimal nach Zitronenabrieb, dabei wars ja purer Magerquark und auch das Ballaststoffpulver ist ein komplett neutrales.

    Ich muss noch etwas mehr rumprobieren.

  10. V.I.P.

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    AW: Ketogene Ernährung - Erfahrungen, Rezepte etc

    @2021, ich finde das interessant, dass Du die Erschöpfung an der Ernährung festmachen konntest. Ich habe seit 15 Jahren das Gefühl erschöpfter/müder zu sein, als andere Leute, aber es wurde nichts gefunden, und ich selbst konnte auch keinen Zusammenhang mit der Ernährung finden, außer, dass ich unkonzentriert werde, wenn ich hungrig bin, und mich ganz elend fühle, wenn ich Kohlenhydrate ganz weglassen. Dachte immer, ich sei so ein Kohlenhydrat-Stoffwechseltyp.

    Dann wurde bei mir Small Fiber Neuropathie diagnostiziert und ich bekam gesagt, die Erschöpfung sei ein Teil davon, und man könne nichts machen außer Schmerzmedikation mit Antidepressiva, am besten halt antriebssteigernde. Wollte ich aber bisher nicht, ich nehme nur ein leicht beruhigendes Medikament zum Schlafen, weil auch seit 25 Jahren schlecht schlafe und es wird auch schlimmer.

    Jetzt bin ich gerade eher begeistert von dem neuen Ansatz und hoffe ich kann mein Allgemeinbefinden vielleicht doch verbessern, wenn ich meinen Blutzucker und Insulinspiegel in den Griff bekomme.

  11. V.I.P.

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    Zitat Zitat von Akureyri Beitrag anzeigen
    IR ist Insulin-Resistenz.
    Ich dachte zuerst an instant rage. ,

    Ich esse schon seit acht Jahren low carb. Möchte aber inzwischen nur noch selten selbst.

  12. Urgestein

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    AW: Ketogene Ernährung - Erfahrungen, Rezepte etc

    Ach schade, wenn dich der Quark im Brot stört passt mein Rezept wohl leider auch nicht.

    Mein keto ist leider sehr fleischlastig. Das möchte ich auch gern noch reduzieren und 1-2 fleischlose Tage in der Woche einlegen. Klappt bisher nicht ganz so gut, weil ich da zu wenig hinterher bin. Aber ich hab immerhin noch jede Menge Zutaten für Salat da.
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  13. Stranger

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    Zitat Zitat von Akureyri Beitrag anzeigen
    @2021, ich finde das interessant, dass Du die Erschöpfung an der Ernährung festmachen konntest. Ich habe seit 15 Jahren das Gefühl erschöpfter/müder zu sein, als andere Leute, aber es wurde nichts gefunden, und ich selbst konnte auch keinen Zusammenhang mit der Ernährung finden, außer, dass ich unkonzentriert werde, wenn ich hungrig bin, und mich ganz elend fühle, wenn ich Kohlenhydrate ganz weglassen. Dachte immer, ich sei so ein Kohlenhydrat-Stoffwechseltyp.

    Dann wurde bei mir Small Fiber Neuropathie diagnostiziert und ich bekam gesagt, die Erschöpfung sei ein Teil davon, und man könne nichts machen außer Schmerzmedikation mit Antidepressiva, am besten halt antriebssteigernde. Wollte ich aber bisher nicht, ich nehme nur ein leicht beruhigendes Medikament zum Schlafen, weil auch seit 25 Jahren schlecht schlafe und es wird auch schlimmer.

    Jetzt bin ich gerade eher begeistert von dem neuen Ansatz und hoffe ich kann mein Allgemeinbefinden vielleicht doch verbessern, wenn ich meinen Blutzucker und Insulinspiegel in den Griff bekomme.
    Schlafstörungen und Schmerzen sind bei mir auch an die Erschöpfung gekoppelt. Gerade das morgens Aufwachen und mich im besten Fall wie vom Auto, im schlimmsten Fall wie vom Schwerlasttransport überfahren fühlen. Hast du dich schon mal über ME/CFS informiert? Wenn ich (zu viele/die "falschen") Kohlehydrate esse, hab ich alle Symptome und es ist eine Abwörtsspirale. Wenn ich es schaffe, drei Tage Gemüse zu essen, ohne Zucker, ohne Mehl vor allem, will mein Körper freudig wandern gehen. Ich will überhaupt nicht sagen, unsere Körper funktionieren genau gleich. Nur berichten, wie es bei mir ist. Small fiber neuropathy kenne ich nicht gut, es klingt aber sehr ähnlich zu CFS, Fibromyalgie und ähnlichen angeblich so mysteriösen Erkrankungen. Angeblich, weil ich überzeugt davon bin, dass unsere Körper nicht in der Art mysteriös "falsch" reagieren, sondern immer richtig, und uns damit rückmelden, was uns gut und nicht gut tut. (Auch diese Sichtweise will ich KEINER überstülpen!! Ist allein meine Herangehensweise, die mir hilft, mich wertzuschätzen statt zu verurteilen, zb wenn "alle" irgendwas toll finden und ich absage, weil ich weiß, mir geht's am nächsten Tag besch...)
    Naja, momentan warte ich auf ausführliche Blutwerte. Habe B12 und Eisen im Januar begonnen zu supplementieren und das hilft auch, ein bisschen glaube ich.
    Ise, dass du fast täglich Fleisch isst finde ich interessant! Isst du viel verschiedenes? Bereitest du es selbst zu? Sind vielleicht blöde Fragen, Hintergrund ist meine ambivalente Haltung zu Fleisch: ich will mehr davon essen, such Fisch, und bin nicht gut darin, es lecker zuzubereiten.
    Geändert von 2021 (08.05.2021 um 10:34 Uhr) Grund: Autokorrektur macht aus small Smalltalk

  14. V.I.P.

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    AW: Ketogene Ernährung - Erfahrungen, Rezepte etc

    Also ich glaube ME/CFS sind nur neuere Begriffe für Fatigue.
    Bei mir wurde zuerst Fibromyalgie mit Fatigue diagnostiziert (so nennt man es, wenn man keine Ursache weiß). Dann aber noch als Ursache durch eine Biopsie Small Fiber Neuropathie. Das ist eine Schädigung der kleinen, nicht myelierten Nervenfasern.
    Wie es genau zu dieser Schädigung gekommen ist, konnte man in ausführlicher Diagnostik seit 2019 nicht genau rausfinden. Es wurde so ziemlich alles untersucht, auch genetische Tests, 4 MRTs, eine Lumbalpunktion, ich war Teil von 2 Studien. Die aktuelle Theorie ist, dass es eine Spätfolge einer Eppstein-Barr-Virus-Infektion ist. Einfach weil das öfter vorkommt, und ich Antikörper habe.
    Ich bin in der Uniklinik in Behandlung und bei einem Schmerztherapeuten. Auf den bin ich aber gerade sehr schlecht zu sprechen. Allerdings ist mein Diabetologe in der gleichen Praxis, und ich denke das könnte hilfreich sein, um abzuklären, inwiefern Müdigkeit und Kreislaufprobleme auch mit der Insulin-Resistenz zusammen hängen.

  15. Addict

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    AW: Ketogene Ernährung - Erfahrungen, Rezepte etc

    Zuviel Glukose im Blut kann zu Nervenschäden führen. Gut, die ganz harten Fälle mit Amputationen oder Blindheit sieht man erst bei nicht behandelter oder schlecht eingestellter Diabetes, aber das heißt ja nicht, dass es nicht auch schon vorher zu minimalerem Nervenschäden kommen kann. Frag doch mal den Diabetologen, ob es da einen Zusammenhang bei dir geben könnte.
    Don’t believe everything you think.

  16. Urgestein

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    AW: Ketogene Ernährung - Erfahrungen, Rezepte etc

    Ich war auch immer super schlecht darin Fleisch gut zuzubereiten, da hab ich inzwischen echt viel dazu gelernt! Bei uns gibt's oft Huhn, z. B. im Salat oder als Curry, Hackfleisch z. B. Als Pfanne mit allem möglichen Gemüse drin (gestern spitzkohl, Sahne, feta und viel Curry Gewürz). Bei Rind hab ich viel dazu gelernt, z. B. Gulasch oder Rouladen. Dauert länger aber richtig lecker! Steak ist mir leider oft zu anstrengend für die Zähne, ich mag es weicher
    Mein Freund ist auch ein großer Held was Braten im Ofen zubereiten angeht, das macht immer er.

    Guck vielleicht echt auch mal bei diet doctor oder simply keto nach Rezepten. Bei letzterem kommen allerdings oft Zutaten vor, die man bei denen im online Shop bestellen soll aber die kann man meistens mit was normalerem ersetzen.
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  17. V.I.P.

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    AW: Ketogene Ernährung - Erfahrungen, Rezepte etc

    Zitat Zitat von fitzgerald Beitrag anzeigen
    Frag doch mal den Diabetologen, ob es da einen Zusammenhang bei dir geben könnte.
    Klar, das war so ziemlich mein erster Gedanke.

    Vor 7 Jahren wurde ich schon mal auf IR untersucht, aber da war laut Endokrinologen alles in Ordnung. Wenn ich mir jetzt den HOMA-IR Wert anschaue, finde ich aber es war vielleicht schon grenzwertig. (Norm ist 0,7 bis 2,5 und mein Wert war 2,65 damals, jetzt ist er 4,2)

  18. Stranger

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    Zitat Zitat von Akureyri Beitrag anzeigen
    Also ich glaube ME/CFS sind nur neuere Begriffe für Fatigue.
    Bei mir wurde zuerst Fibromyalgie mit Fatigue diagnostiziert (so nennt man es, wenn man keine Ursache weiß). Dann aber noch als Ursache durch eine Biopsie Small Fiber Neuropathie. Das ist eine Schädigung der kleinen, nicht myelierten Nervenfasern.
    Wie es genau zu dieser Schädigung gekommen ist, konnte man in ausführlicher Diagnostik seit 2019 nicht genau rausfinden. Es wurde so ziemlich alles untersucht, auch genetische Tests, 4 MRTs, eine Lumbalpunktion, ich war Teil von 2 Studien. Die aktuelle Theorie ist, dass es eine Spätfolge einer Eppstein-Barr-Virus-Infektion ist. Einfach weil das öfter vorkommt, und ich Antikörper habe.
    Ich bin in der Uniklinik in Behandlung und bei einem Schmerztherapeuten. Auf den bin ich aber gerade sehr schlecht zu sprechen. Allerdings ist mein Diabetologe in der gleichen Praxis, und ich denke das könnte hilfreich sein, um abzuklären, inwiefern Müdigkeit und Kreislaufprobleme auch mit der Insulin-Resistenz zusammen hängen.
    Da hast du echt eine lange (Ärzte-)Reise hinter dir. Was hat der Schmerz-Therapeut falsch gemacht?
    ME ist ein neuerer Begriff, CFS nicht so. Fatigue ist ein notwendiges Symptom von CFS.
    Jedenfalls tut es mir leid, dass es dir nicht gut geht
    Wie äußert Insulinresistenz sich bei dir? Wirst du müde und hast Kreislaufprobleme, wenn du Kohlehydrate isst?
    Also ich bin mit meinen Fragen irgendwie offtopic. Sagt mir bitte kurz, wenn's euch zu blöd ist, dann bin ich leise!!

  19. V.I.P.

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    Ach, der Schmerztherapeut hat sich etwas quergestellt, als die Uniklinik 4 MRTs machen wollte, und wollte die Überweisungen nicht ausstellen, dabei hatten wir noch kurz vorher einen Termin und er fand alles, was im letzten Bericht der Uniklinik als weiteres Vorgehen vorgeschlagen wurde, total sinnvoll. Nur dass es dann 4 MRTs sein sollten (Schädel und die ganze Wirbelsäule) fand er übertrieben, hat mich total dafür angemotzt und dann gesagt, er würde mal der Neurologin in der Uniklinik eine Email schreiben, sowas hätte er ja noch nie erlebt.
    Und dann habe ich mich dort auf die Warteliste für die Corona-Impfung setzen lassen und nochmal explizit gesagt, beim Hausarzt bin ich auch auf der Liste, hier bin ich wegen SFN in Behandlung. Dann bot man mir einen Termin an, nur um ihn wenige Tage drauf wieder abzusagen, ja, er sei da nicht für mich zuständig. Konnte denen das nicht auffallen, bevor sie mir einen Termin gegeben haben?!?
    Und insgesamt war er in der Vergangenheit schonmal etwas mimimi beleidigt, weil ich keine Antidepressiva wollte.

    Also meine Beschwerden kann man überhaupt nicht klar dem Verzehr von Kohlenhydraten zuordnen, ich fühl mich eigentlich eher nur schnell hungrig, schwach und unterzuckert. Nach Stress oder körperlicher Anstrengung besonders. Das war bei früheren Low Carb Versuchen dann immer noch schlimmer (z.B. Schwindel beim Treppensteigen, Kopfschmerzen) deshalb ging ich ja davon aus, dass ich besser ausreichend KH esse.
    Aber bei IR ist es wohl typisch, dass der Blutzucker abwechselnd zu hoch und zu niedrig ist, was die Erklärung sein könnte.
    Ich habe mich nie konkret schlecht gefühlt, wenn ich Kohlenhydrate esse, sondern so subjektiv eben viel schlechter, wenn ich keine esse.
    Nur, wenn ich nachts nicht schlafen kann, hilft mir ein KH-Snack um einzuschlafen (das habe ich dann z.b. gemacht wenn ich so 1,5-3h wach lag), macht mich also scheinbar irgendwie müder.

  20. Urgestein

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    AW: Ketogene Ernährung - Erfahrungen, Rezepte etc

    Aber war das denn langfristig, dass du dich mit weniger kh schlecht gefühlt hast? Denn vielleicht war es auch einfach die Umstellung zu Keto, dass du da viel länger in einer keto Grippe gefangen warst? Ich war da ja auch einige Tage sehr schwach beim Treppen steigen und vielleicht ist low carb da so nix halbes und nix ganzes? Also nicht genug kh für diese Verbrennung aber immer noch zu viel um in den fettstoffwechsel überzugehen? Ich hab aber auch gar nicht so viel Ahnung davon. Das ist nur meine laienhafte Vorstellung.
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