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  1. V.I.P.
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    edit
    Geändert von eatmyshorts (12.01.2018 um 08:30 Uhr)
    juhr so butäfull


    "Über Musik zu reden, ist wie über Architektur zu tanzen"

  2. Inaktiver User

    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Zitat Zitat von eatmyshorts Beitrag anzeigen
    ja. eben. und wenn ich das weiterspinne, dann muss ich auch während der beziehung immer mal testen, weil er mir ja dann auch fremd gehen kann.


    ich bin früher einfach sorgenvoller durchs leben als heute. ich glaub auch nicht, dass wir das hier weiter diskutieren müssen.
    Das wiederrum hat aber was mit Vertrauen zutun und da sehe ich es dann wie du. Klar, wissen kann man es nie. Aber beim Expartner kann man nunmal nicht Vertrauen als Argument ranziehen. Und viele würden da vielleicht auch gar nicht drüber nachdenken und sagen "hey, meine Ex hat mich betrogen, deshalb ist es vielleicht nicht safe" weil es für viele leider kein selbstverständliches Thema ist, über Krankheiten nachzudenken. Aber mach mal. Aber dann nenn es beim Namen. Das ist nicht naiv, das ist schlichtweg dumm. Dass einem seine Gesundheit da nichtmal die paar Kondome wert ist.

  3. Member Avatar von Candy Gulf
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das wiederrum hat aber was mit Vertrauen zutun und da sehe ich es dann wie du. Klar, wissen kann man es nie. Aber beim Expartner kann man nunmal nicht Vertrauen als Argument ranziehen. Und viele würden da vielleicht auch gar nicht drüber nachdenken und sagen "hey, meine Ex hat mich betrogen, deshalb ist es vielleicht nicht safe" weil es für viele leider kein selbstverständliches Thema ist, über Krankheiten nachzudenken. Aber mach mal. Aber dann nenn es beim Namen. Das ist nicht naiv, das ist schlichtweg dumm. Dass einem seine Gesundheit da nichtmal die paar Kondome wert ist.
    ... oder der gang zum gesundheitsamt. gerade bei clamydien merkt man oftmals nciht mal, dass man die hat und die sind mit eine der häufigsten ursachen für unfruchtbarkeit.
    .

  4. Inaktiver User

    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Zitat Zitat von Candy Gulf Beitrag anzeigen
    ... oder der gang zum gesundheitsamt. gerade bei clamydien merkt man oftmals nciht mal, dass man die hat und die sind mit eine der häufigsten ursachen für unfruchtbarkeit.
    Ja, Geld für Kondome meinte ich dann für die Anfangszeit
    Ja genau! Dafür aufs Spiel setzen,Kinder bekommen zu können? Nur weil es etwas nervig ist?

  5. V.I.P.
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Zitat Zitat von Candy Gulf Beitrag anzeigen
    ... oder der gang zum gesundheitsamt. gerade bei clamydien merkt man oftmals nciht mal, dass man die hat und die sind mit eine der häufigsten ursachen für unfruchtbarkeit.
    habt ihr dann auch alle keinen oralsex vor einem gemeinsamen test?

    edit: ich meine das nicht provokant, sondern ernstgemeint
    juhr so butäfull


    "Über Musik zu reden, ist wie über Architektur zu tanzen"

  6. Inaktiver User

    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Zitat Zitat von eatmyshorts Beitrag anzeigen
    habt ihr dann auch alle keinen oralsex vor einem gemeinsamen test?

    edit: ich meine das nicht provokant, sondern ernstgemeint
    gibt ja nicht ohne grund kondome mit geschmack
    praktisch kann ich dir da mangels partnerwechsel nicht antworten.

  7. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Nein, ich hab auch Oralsex ohne Kondom. Ich achte da darauf, keine Wunden im Mund zu haben. Sonst nur mit bzw. halt einfach gar nicht.
    Der Punkt ist für mich auch nicht, das Risiko auszuschalten. Sondern es möglichst klein zu halten. Wenn dein Umgang damit der ist, auf Kondome zu verzichten, dann ist das ja deine Verantwortung und die deiner Sexualpartner. Ich hoffe für dich, dass da nichts passiert und würde wohl zu engmaschigeren STI-Tests raten.
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  8. V.I.P.
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    ich verzichte nicht auf Kondome, ich bin nur nicht mehr panisch, wenn im eifer des gefechts es mal für 5 minuten fehlt oder auch wenn bei einer intimen romanze vor lauter liebesgefühl es wegfällt.
    juhr so butäfull


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  9. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Achso, okay. Ne, da war ich auch die ersten 2 Male panisch (also wirklich schlimm panisch) und dann ist es ein bisschen abgeflacht. Aber ich schaue eben, dass wenn sowas passiert, ich dann nach angemessener Zeit einen Test mache.
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  10. V.I.P.
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    könntet ihr bitte eure zitate meiner aussage zu krankheiten wieder rausnehmen?
    juhr so butäfull


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  11. Senior Member
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Zitat Zitat von eatmyshorts Beitrag anzeigen
    Gleichzeitig hab ich eben krasse positive Effekte gehabt, nachdem ich die hormonelle Verhütung abgesetzt habe - und das Gefühl, dass hormonelle Verhütung eine der modernsten Unterdrückungen der Frau darstellen kann.
    Mh, magst du das etwas genauer ausführen?

  12. V.I.P.
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Zitat Zitat von Chosi Beitrag anzeigen
    Mh, magst du das etwas genauer ausführen?
    Gerne, allerdings bin ich damit innerlich noch im Diskurs - hier mal zwei Überlegungen, die ich habe und die zu dieser Empfindung führen:

    Ich erlebe es immer wieder so, dass für Männer die Verantwortung zur Verhütung da sehr stark bei der Frau liegt und sie halt bequem sagen "Ich mag keine Kondome und so ein bisschen Pille schadet doch nicht." Damit hat sich die Diskussion dann für sie. Sehr bequem, denn mehr als Kondome kann der Mann nicht machen. Ich finde hier entsteht damit ein Machtungleichgewicht.
    Wenn die Frau dann schwanger wird, ist es erst mal ihr Körper und somit ihr Problem - soll sie halt dafür sorgen, nicht schwanger zu werden. Noch so ein Machtungleichgewicht.

    Generell finde ich, dass wir gesellschaftlich viel zu wenig kritisch hinterfragen, welche Langzeit und Nebenwirkungen die Pille hat. Ich hab zb ein ganz neues, tolles Lustempfinden, seit ich die Pille nicht mehr nehme & gleichzeitig auch keine solche krassen Zuckertiefs mehr (ich hab teilweise vor Zuckermangel gezittert). Aber das Lustempfinden der Frau ist halt auch wieder so ein Thema, das bislang oft nicht im Mittelpunkt steht. Der Mann muss kommen - gerne auch noch ins Gesicht der Frau oder in ihren Mund. Frauen kommen oft nicht - das wird hingenommen. Dass das an hormoneller Verhütung liegen kann, wird imho wenig öffentlich diskutiert. Wenn ich überlege, wie oft ich Sex hatte, wo nur ich gekommen bin und wie oft ich Sex hatte, wo nur der Mann gekommen ist - krasse Diskrepanz und ich bin damit glaube ich nicht alleine. Hier sehe ich ebenfalls ein Machtungleichgewicht.

    Für mich wäre "Gleichberechtigung" oder "Gleichverantwortung" dann erreicht, wenn wahlweise eine Pille für den Mann existiert oder aber wir öffentlich deutlicher über die negativen Seiten der Pille sprechen würden und alternative Verhütungsmethoden Bedeutung gewinnen würden.

    Dunkel erinnere ich mich, dass neulich in der Höhle der Löwen ein Produkt war - eine Art Computer, den die Frau sich einführt, und der die fruchtbaren Tage misst - erschreckend dabei war das Unwissen der Investoren und vor allem so ein "Wer braucht denn sowas, wenn die Pille Fruchtbarkeit eh verhindert". Da spiegelte sich für mich sehr schön, dass die Pille eben einfach das Allheilmittel ist.

    Ergibt das Sinn?
    juhr so butäfull


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  13. Urgestein Avatar von Wiesgart
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Dass wenig darüber gesprochen wird, finde ich auch. Letztendlich kann man als Frau aber komplett selbst entscheiden die Hormone sein zu lassen. Da braucht man keinen Segen von jemand anderem. Allerdings sind sehr viele Frauen selbst total uniformiert und haben wenig Interesse daran was zu ändern
    Die Pille ist hält super bequem. Da können Männer auch nix dafür, dass das vermeintlich so einfach und problemlos ist.

    Dieses Ding von Höhle des Lowen kann aber auch nix anderes sein ein als simpler Temperaturcomputer. Und das gibts schon zum einführen. Kann man zudem genauso manuell machen. Aber viele haben weder Lust auf das eine noch das andere. Für manche ist die Pille auch sicher die beste Lösung.

    Orgasmusprobleme schön und gut. Aber da gibts ja auch immer wieder in Diskussionen die Fraktion, die findet das sei dann eben so, Frauen müssen keinen Orgasmus haben, jeder Körper ist anders. Das sei kein medizinisch relevantes Problem. Da wär das Geschrei aber groß wenn da Männer ankämen mit "Wir müssen mal über Orgasmen bei Frauen reden". Ich persönlich hätte auch keinen Spaß an Sex mit jemandem, der schwer kommen kann. Aber das sehen viele ja auch anders und das nicht als Ziel von Sex. Da mehr zu informieren und zu diskutieren, gäbe großen Stress, denke ich. Und man kann als Frau ja komplett selbst entscheiden wie verhütet wird. Da sehe ich kein Machtgefälle Richtung Mann. Der muss sich fügen. Kein Kondom, kein Sex. Wenn die Frau sich mit Hormonen zuballern will und keine Barriereverhütung will, kann er nix tun. Er muss such drauf verlassen, dass die Frau die Pille nimmt oder kriegt keinen Sex. Also ich sehe da Frauen im Vorteil was das angeht.

    Dass es Männern egal ist, ob die Frau kommt, kann ich nicht bestätigen. Da ist es eher durchgehend bei den mir bekannten Kerlen so, dass denen das wichtig ist danach zu kommen. Grad der Orgasmus der Frau ist ja das spannende am Sex finde ich. Wenn man in Männerforen rum liest, ist das auch der Tenor. Und sei es, weil die Männer sich erst dann als gut im Bett empfinden.

  14. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Wiesgart, ich muss mich da ein bisschen dir anschließen. Im Alltag empfinde ich da auch das Machtgewicht bei mir. Aber ich bin halt auch jemand, der auf "Können wir das Kondom weglassen? Ich fühl damit so wenig" einfach mit "Wenn du Vater werden möchtest, gerne " antwortet. Da hatte bisher dann jeder Typ auf einmal ganz schnell ein Kondom an

    Ich finde aber auch gleichzeitig, dass es eben insgesamt ein Ungleichgewicht gibt und die Frau für die Verhütung verantwortlich gemacht wird, weil es ja "ihr Körper ist". Ich finde dieses Wegschieben der Verantwortung sehr problematisch, auch wenn ich persönlich im Alltag damit nicht zu tun habe. Bzw. mich eben "traue", dass wieder zurückzuschieben.

    Und die von eatmyshorts angeschriebenen Sexualpraktiken empfinde ich auch als problematishc. Auch wenn ich es auch so sehe, dass sich da Dinge verschieben und die Frau viel mehr im Mittelpunkt steht. Und ich persönlich auch deutlich häufiger Sex hatte, bei dem der Mann nicht kam, ich aber schon, als umgekehrt. Aber das bildet als meine persönliche Erfahrung einfach nicht die Realität ab.
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  15. Senior Member
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Zitat Zitat von eatmyshorts Beitrag anzeigen
    Ergibt das Sinn?
    Schwieriges Thema! Ich muss zugeben, meine Nachfrage in erster Linie deinen Erfahrungen mit den sonstigen Wirkungen auf den Körper galt. Hast du hier so einen krassen Unterschied nach dem Absetzen bemerkt? Wie lange hat das gedauert, bis sich alles normalisiert hatte? Meine Freundin nimmt die Pille nun seit geschätzt 15 Jahren und ich mache mit in letzter Zeit immer mal wieder Gedanken darüber, was das mit ihrem Körper eigentlich noch so anstellt :-/. Zugegeben, ihren Ursprung haben diese Überlegungen in erster Linie wegen Unzufriedenheit in unserem Sexleben...

    Die Pille ist halt leider auch so ungemein praktisch und es fehlt ganz klar das männliche Pendant. Dann frage ich mich aber z.B., wenn jemand beteuert, die Pille immer gewissenhaft eingenommen zu haben. Wem würde man mehr vertrauen, einer Frau oder einem Mann? Also dass die Frau im Falle der Schwangerschaft die größere Konsequenz zu tragen hat, lässt sich ja nicht wegdiskutieren und macht es damit so schwierig, hier ein Gleichgewicht hineinzubringen.

    Woran machst du das fest, dass das Lustempfinden der Frau eher nebensächlich sei? Ich kann nur von einem eigenen Erfahrungen / Umfeld / etc. sprechen und das deckt sich auch eher mit denen von Wiesgart. Also dass es simpel gesagt schon eher am männl. Ego nagt, wenn sie eben nicht kommt.

  16. V.I.P.
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Zitat Zitat von Chosi Beitrag anzeigen
    Schwieriges Thema! Ich muss zugeben, meine Nachfrage in erster Linie deinen Erfahrungen mit den sonstigen Wirkungen auf den Körper galt. Hast du hier so einen krassen Unterschied nach dem Absetzen bemerkt? Wie lange hat das gedauert, bis sich alles normalisiert hatte? Meine Freundin nimmt die Pille nun seit geschätzt 15 Jahren und ich mache mit in letzter Zeit immer mal wieder Gedanken darüber, was das mit ihrem Körper eigentlich noch so anstellt :-/. Zugegeben, ihren Ursprung haben diese Überlegungen in erster Linie wegen Unzufriedenheit in unserem Sexleben...

    [....]

    Woran machst du das fest, dass das Lustempfinden der Frau eher nebensächlich sei? Ich kann nur von einem eigenen Erfahrungen / Umfeld / etc. sprechen und das deckt sich auch eher mit denen von Wiesgart. Also dass es simpel gesagt schon eher am männl. Ego nagt, wenn sie eben nicht kommt.

    ich antworte mal nur auf die zwei punkte - zu dem dritten habe ich keine richtige Meinung.

    Ich habe in Summe glaube ich rund 13-4 Jahre hormonell verhütet. Die Verbesserungen kamen dann nach dem Absetzen so rund 3-4 Monate später - also dass es mir deutlich auffiel. Vor allem das mit der sexuellen Lust war am Anfang krass. Ich hab eine Zeitlang dann fast täglich mega Lust gehabt und wusste gar nicht, wie mir geschieht. Dass mit dem Zuckerspiegel fiel mir erst später auf und den Zusammenhang musste ich mir erst bewusst machen. Beides erleichtert mir mein Leben total; ich hab früher nach der Arbeit richtig Fressattacken gehabt. Ich hab so gezittert, ich musste einfach irgendwas essen, ganz schnell. Sowas habe ich mittlerweile gar nicht mehr, ich kann auch gut mal über den Hunger hinaus auf Essen warten.

    Bitte nicht zitieren: Ich hab früher schon viele Sexualpartner gehabt und die Mehrheit wollte halt vor allem selbst kommen. Nur ganz wenige wollten wissen, wie das bei mir geht und haben dann den Einsatz gezeigt, mich auch so zu befriedigen. Wie gesagt, ich hatte auch bisher kaum Sex, bei dem der Mann nicht kam - das war immer total wichtig. ICh hingegen komme total oft nicht. Ich will auch gar nicht, dass mir da jemand dann druckt macht, weil er es für sein Ego braucht. Ich will, dass jemand einfach an meiner Erregung erregt ist - und das ist meiner Erfahrung nach eben sehr sehr selten der Fall.
    Außerdem finde ich eben auch, dass viele Sexualpraktiken sehr auf den Mann fokussiert sind - und wenn man diese dann nennt, verteidigen es viele Frauen auch noch als ihr gutes Recht, auf sowas zu stehen. Ich glaube aber nicht, dass, wären wir nicht in einer durch das Patriarchat geprägten Gesellschaft, dass Ins-Gesicht-Spritzen, Sperma-Schlucken und Analsex das wären, wonach Frauen so ist. Natürlich darf eine Frau auf so etwas stehen, die Frage ist nur, woher das Bild kommt und was es prägt. Am Ende eine Frage, die sich natürlich auch nicht klären lässt - Henne und Ei.
    juhr so butäfull


    "Über Musik zu reden, ist wie über Architektur zu tanzen"

  17. V.I.P.
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Zitat Zitat von Wiesgart Beitrag anzeigen
    Orgasmusprobleme schön und gut. Aber da gibts ja auch immer wieder in Diskussionen die Fraktion, die findet das sei dann eben so, Frauen müssen keinen Orgasmus haben, jeder Körper ist anders. Das sei kein medizinisch relevantes Problem. Da wär das Geschrei aber groß wenn da Männer ankämen mit "Wir müssen mal über Orgasmen bei Frauen reden". Ich persönlich hätte auch keinen Spaß an Sex mit jemandem, der schwer kommen kann. Aber das sehen viele ja auch anders und das nicht als Ziel von Sex. Da mehr zu informieren und zu diskutieren, gäbe großen Stress, denke ich. Und man kann als Frau ja komplett selbst entscheiden wie verhütet wird. Da sehe ich kein Machtgefälle Richtung Mann. Der muss sich fügen. Kein Kondom, kein Sex. Wenn die Frau sich mit Hormonen zuballern will und keine Barriereverhütung will, kann er nix tun. Er muss such drauf verlassen, dass die Frau die Pille nimmt oder kriegt keinen Sex. Also ich sehe da Frauen im Vorteil was das angeht.
    Das finde ich eine total komische Haltung und ehrlich gesagt liest sich das für mich so ein bisschen so, wie oft von Frauen gegen Feminismus argumentiert wird. Dass die Frau ja selbst Schuld ist und der arme arme Mann gar nichts anders machen kann.

    Ich sehe in vielen Beziehungen eben sehr wohl, dass Männer tonangebend sind und Frauen sich da nicht einfach wehren können. Und solange die öffentliche Meinung die ist, dass die Pille ja völlig unbedenklich und harmlos ist, solange wird es einzelnen Frauen schwer Fallen, Männer von dem Gegenteil zu überzeugen. Das finde ich nicht richtig. Ich kenne genug Frauen, die da heftig mit ihren Partnern diskutieren mussten und manchmal dann auch dem Frieden willen nachgegeben und eben doch die Pille genommen haben. Ich selbst war auch schon in der Rolle, dass mein Partner mit Kondom nicht kam - sau dumm sowas. Was macht man da?
    juhr so butäfull


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  18. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Zitat Zitat von eatmyshorts Beitrag anzeigen
    Ich selbst war auch schon in der Rolle, dass mein Partner mit Kondom nicht kam - sau dumm sowas. Was macht man da?
    Dann kommt er halt eben nicht. Oder nicht immer: das Kondom kann ja auch irgendwann ausgezogen werden und dann kommt er halt nicht bei der Penetration, sondern danach.
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  19. Senior Member
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    AW: An diejenigen, die nur mit Kondom verhüten

    Zitat Zitat von eatmyshorts Beitrag anzeigen
    ich antworte mal nur auf die zwei punkte - zu dem dritten habe ich keine richtige Meinung.

    Ich habe in Summe glaube ich rund 13-4 Jahre hormonell verhütet. Die Verbesserungen kamen dann nach dem Absetzen so rund 3-4 Monate später - also dass es mir deutlich auffiel. Vor allem das mit der sexuellen Lust war am Anfang krass. Ich hab eine Zeitlang dann fast täglich mega Lust gehabt und wusste gar nicht, wie mir geschieht. Dass mit dem Zuckerspiegel fiel mir erst später auf und den Zusammenhang musste ich mir erst bewusst machen. Beides erleichtert mir mein Leben total; ich hab früher nach der Arbeit richtig Fressattacken gehabt. Ich hab so gezittert, ich musste einfach irgendwas essen, ganz schnell. Sowas habe ich mittlerweile gar nicht mehr, ich kann auch gut mal über den Hunger hinaus auf Essen warten.
    Oha, das klingt heftig! Hat sich dein Empfinden während des Sex selbst auch verändert, oder eher im allgemeinen die Lust darauf?

    Okay, ich merke gerade ich kann da offenkundig wenig mitreden. Bin weder eine Frau, noch hatte ich besonders viele Sexualpartner. Das mit dem Ego war auch nicht gut ausgedrückt. Klingt so nach mimimi und das sollte es eig. gar nicht. In meiner Welt ist es aber schon so, dass die Qualität meist daran gemessen wird, wie der Mann sich denn angestellt hat.

    Bzgl. der Praktiken gibt natürlich niemand gerne zu, unter Manipulation zu stehen . Bei vielem kann man sicher auch relativ plausibel erklären, weshalb man(n) das gut findet. Ich habe auch das Gefühl, dass Frauen beim Sex weniger einfordern, was ihnen gefällt. Andererseits sehe ich aber nicht so den Grund. Da hätten doch die wenigsten Männer etwas gegen einzuwenden? Oder doch? hmm...

    Disclaimer: Dass jemand zu etwas gezwungen wird, was er nicht mag, steht natürlich ausser Frage.

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